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20 Jahre Arbeiterwohlfahrt - ein soziales Gesicht Brandenburgs

veröffentlicht am 16.09.2010

Die Arbeiterwohlfahrt prägt nach Einschätzung von Ministerpräsident Matthias Platzeck seit 20 Jahren das Gesicht des sozialen und solidarischen Brandenburgs ganz entscheidend mit. Bei einer Festveranstaltung zum Jubiläum „20 Jahre Arbeiterwohlfahrt in Ostbrandenburg“ betonte Platzeck heute in Frankfurt (Oder), dass die Organisation für die Landesregierung einer der wichtigsten Sozialpartner sei. Auf der Haben-Seite dieser Gemeinschaftsbilanz stünden beispielhaft die Modernisierung und Neugründung von Pflege- und Betreuungseinrichtungen, der Aufbau von Lokalen Bündnissen für Familie und die Netzwerke für Gesunde Kinder.

Der Ministerpräsident sieht in den starken Kreis- und Ortsverbänden das Fundament für die erfolgreiche AWO-Arbeit im Bezirk. „Über 1.500 hauptamtliche Mitarbeiter und ungezählte Ehrenamtler setzen sich dort Tag für Tag dafür ein, dass Brandenburg ein Land mit sozialem Gesicht ist und bleiben kann“, so Platzeck. „Und zehntausende Menschen begeben sich Tag für Tag vertrauensvoll in ihre Hände.“

Eine Vorreiterrolle sieht Platzeck im Engagement der AWO, die gesellschaftliche Anerkennung sozialer Berufe auf eine breite Basis zu stellen. Der seit wenigen Wochen geltende Mindestlohn von 7,50 Euro im Pflegebereich Ost sei ein Durchbruch und werde hoffentlich Folgen haben, sagte der Ministerpräsident und ergänzte: „Es muss uns gelingen, für anspruchsvolle Tätigkeiten wie die Pflege von Menschen eine Positiv-Spirale in Gang zu setzen: Gute Arbeit, gute Bezahlung – diese Verbindung ist auch entscheidend für die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Brandenburg."