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Ehemalige Kaiserliche Matrosenstation in Potsdam entsteht neu

veröffentlicht am 11.09.2010

Durch den Wiederaufbau der historischen Kaiserlichen Matrosenstation Kongsnaes wird Potsdam um ein weiteres touristisches Schmuckstück reicher. Diese Überzeugung äußerte heute die Bevollmächtigte Brandenburgs beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer, die die Landesregierung bei der Grundsteinlegung zur Wiedererrichtung der sogenannten Ventehalle vertrat. An der Zeremonie nahmen auch Oberbürgermeister Jann Jakobs und der Botschafter Norwegens Sven Svedmann teil.

„Ich wünsche mir, dass durch die Matrosenstation die Kontakte zwischen Norwegen und Brandenburg ausgebaut und vertieft werden“, sagte die Staatssekretärin.

Die Matrosenstation stehe für deutsche, brandenburgisch-preußische und europäische Geschichte.

Sie war Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag von Kaiser Wilhelm II. im nordischen Stil errichtet worden und zum Ende des Zweiten Weltkriegs abgebrannt. Zu DDR-Zeiten lag sie im Grenzgebiet, in Sichtweite der Glienicker Brücke.

Fischer sieht im Startschuss für den Wiederaufbau der Ventehalle und die Restaurierung des Denkmalensembles im Ganzen den Beginn eines Gemeinschaftsprojektes. Denn an den Bauarbeiten werde neben norwegischen Fachleuten auch eine polnische Firma beteiligt sein.