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„Schule für das Morgen“ - Platzeck begrüßt Teilnehmer beim 2. Landesausscheid der „ecopolicyade“

veröffentlicht am 07.06.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat den Teilnehmern beim 2. Landesentscheid der „ecopolicyade“, des Wettbewerbs im vernetzten Denken, viel Erfolg gewünscht. Im Brandenburgsaal der Potsdamer Staatskanzlei hatten sich am Montag die besten acht Teams des Landes getroffen, um die Mannschaft zu ermitteln, die Brandenburg am 2. Juli beim Bundesentscheid im Deutschen Bundestag in Berlin vertreten wird.

Platzeck, der die Schirmherrschaft für den Landesausscheid übernommen hat, sprach in seiner Begrüßung mit Blick auf die „ecopolicyade“ von einer „Schule für das Morgen“. Das Computerspiel sei für „Menschen mit Durchblick“ und helfe, Zusammenhänge zu erkennen und komplexe Prozesse zu steuern. Damit würden junge Leute für die Zukunft fit gemacht. Deutlich werde bei dem Spiel auch, dass „regieren nicht leicht ist“. Wichtigste Erkenntnis sollte nach den Worten Platzecks sein, dass die Ressourcen begrenzt seien und deshalb eine kluge Verteilung der Mittel erforderlich sei. Es gebe keine Standardstrategie für alle Fälle, auch wenn Grundmuster erkennbar seien. Entscheidend bei dem Spiel sei aber jenseits des inhaltlichen Erfolgs der olympische Gedanke „dabei sein ist alles“, so Platzeck.

Dr. Peter Stadelmann, COO von Malik Management, die das Werk von Frederic Vester nach seinem Tod weiterführten und das Projekt maßgeblich unterstützten, sagte: „Die Leader von morgen werden in Zusammenhängen denken müssen. Die 90.000 Schüler, die am Wettbewerb 2010 insgesamt teilnehmen, lernen verantwortliches Handeln und eignen sich als virtuelle Staatschefs das richtige Denken für die Gestaltung ihrer Zukunft an. Sie werden damit ihre Klugheit und ihr Wissen wirksam machen und Lösungen finden – für sich und für die Gesellschaft."

Die Gesellschaftssimulation „ecopolicy“ wurde den Schulen in Brandenburg kostenfrei zur Verfügung gestellt. Sie erlaubt es, nachhaltiges Wirtschaften zu erproben. In verschiedenen Szenarien – Industrieland, Schwellenland und Entwicklungsland – gilt es, die verschiedenen Wirkfaktoren so zu beeinflussen, dass die Staaten aus schwierigen Situationen in höchstens 12jähriger Regierungszeit in einen Paradieszustand überführt werden. Da es sich bei „ecopolicy“ um eine realistische Simulation auf der Basis statistischer Daten handelt, können die Schülerinnen und Schüler wichtige Erkenntnisse gewinnen, die ihr verantwortliches Handeln in einer sich stetig ändernden Welt mit zunehmenden weltweiten Verknüpfungen bestimmen können. Die „ecopolicyade“ soll Jugendliche motivieren und Lehrkräften Möglichkeiten bieten, mit geeigneten Medien und neuen Methoden auf die gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu reagieren.

Die „ecopolicyade“ wird gefördert von der E.ON edis AG, der BASF Schwarzheide, dem Malik Management Zentrum St.Gallen und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Weitere Informationen erhalten Sie während des Wettbewerbes bei den Organisatoren unter 01715272151 oder 015115696492.