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„Russisch geprägtes Frauennetzwerk“ – Platzeck eröffnet Ausstellung über Frauen in der Geschichte

veröffentlicht am 01.06.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat heute in Potsdam die Ausstellung „Fürstliche Mütter und Töchter zwischen St. Petersburg, Weimar und Berlin“ eröffnet. Dabei verwies Platzeck auf die engen Verbindungen zwischen Russland und Deutschland, die am Beispiel der Hauptpersonen der Ausstellung, Großherzogin Maria Pawlowna Romanowa und ihrer Tochter Kaiserin Auguste, gut nachvollziehbar seien.

Die Ausstellung wird im Rahmen von „Kulturland Brandenburg“ gezeigt, dessen Kampagne in diesem Jahr unter dem Motto „Mut & Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“ steht. Schirmherr ist Ministerpräsident Platzeck. „Fürstliche Mütter und Töchter zwischen St. Petersburg, Weimar und Berlin“ zeigt unter anderem persönliche Gegenstände und Originalbriefe von Maria Pawlowna Romanowa und Auguste.

Platzeck erinnerte an die besondere Rolle der Frauen in der Geschichte: „Sie hatten Einfluß auf gesellschaftliche Entwicklungen und habe politische Machtkonstellationen verändert. Es ist die Geschichte von Frauen, aber nicht nur für Frauen.“ Er freue sich, dass die Ausstellung die eher verborgene Seite der europäischen Kultur und Geschichte zeige. Platzeck sprach von einem russisch geprägten „Frauennetzwerk“ für Verständigung und Annäherung über Grenzen und Begrenzungen hinweg und schlug den Bogen in die heutige Zeit: „Auch in unserer Zeit sind solche Frauennetzwerke notwendig, wenn Frauen Begrenzungen überwinden und mehr Raum in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft greifen wollen.“

Die Ausstellung ist ab 1. Juni bis zum 3. Oktober in Potsdam im Museum Alexandrowka 2010 zu sehen, Russische Kolonie, Alexandrowka 2, 14469 Potdam.