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Westpommern stellt sich als Reiseland vor

veröffentlicht am 27.05.2010

Die polnische Wojewodschaft Westpommern stellt sich in dieser Woche mit vielfältigen Veranstaltungen in Berlin vor. In der gemeinsamen Vertretung der Länder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern beim Bund präsentiert sich Zachodniopomorskie heute auf einer Konferenz als Reiseland. Die Bevollmächtigten Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns beim Bund, Staatssekretärin Tina Fischer und Staatssekretär Thomas Freund, werteten die Veranstaltung als weiteres Zeichen des Zusammenwachsens der Regionen beiderseits der Oder.

Tina Fischer verwies darauf, dass das gemeinsame Agieren der drei Regionen heute bereits europäische Normalität sei. „Gemeinsam machen wir uns für den Tourismus in unseren Ländern stark. Wir setzen auch europäische Programme ein, um dies zu erreichen. Dazu gehört die Zusammenarbeit in der Euroregion Pomerania und der Ausbau grenzüberschreitender Verkehrswege, wenngleich es dabei noch einiges zu tun gibt.“ Heute seien Vertreter von Westpommern nach Berlin gekommen, um für ihre Region zu werben. Tina Fischer: „Ich bin überzeugt, die wunderbaren Landschaften und historischen Städte in Westpommern sind eine Reise wert.“

Fischer betonte darüber hinaus aus aktuellem Anlass, „als Nachbarn sind wir auch bei der Hochwasserbekämpfung gemeinsam gefordert. Ich bin überzeugt, dass wir die derzeit schwierige Situation meistern werden. Entscheidend ist in diesen Tagen die gute Zusammenarbeit zwischen den Behörden der polnischen und deutschen Grenzregionen.“

Staatssekretär Freund verwies auf die gute Zusammenarbeit zwischen seinem Bundesland und der polnischen Wojewodschaft in vielen Bereichen von Wirtschaft und Infrastruktur über Forschung und Bildung, Landwirtschaft und Umwelt bis hin zur Kooperation der Regionalparlamente. Für Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sei es interessant zu erfahren, wie Westpommern sein Tourismuspotenzial entwickelt, fügte er mit Blick auf die heutige Veranstaltung hinzu. Thomas Freund: „Auch im Bereich Tourismus kann ein Zusammenwachsen der Region unserer gemeinsamen Position auf dem Tourismusmarkt nur dienlich sein. Denn gemeinsam sind wir größer als so mancher europäische Staat, und die Vielfalt des Angebots unserer Regionen kann sich sehen lassen.“