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Internationale Luftfahrtbranche schaut auf Brandenburg

veröffentlicht am 29.04.2010

Die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ist nach Überzeugung des Chefs der Staatskanzlei, Staatssekretär Albrecht Gerber, in ihrer positiven Wirkung für den Wirtschaftsstandort Berlin-Brandenburg von herausragender Bedeutung. Gerber erinnerte heute beim Tag der Luft- und Raumfahrt in Wildau daran, dass sich für dieses Jahr schon über 1.100 Aussteller aus 40 Ländern angemeldet hätten. Das sei Rekord! Die internationale Luftfahrtbranche schaue auf Brandenburg.

Deshalb hätten Brandenburg und Berlin heute dem Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie ein überzeugendes Konzept für die ILA 2012 und danach überreicht. Gerber appellierte an die Teilnehmer: „Lassen Sie uns die Kräfte in der Region bündeln, damit diese Bewerbung zum Erfolg wird!“ Das zweite wichtige Pfund, mit dem die Region immer stärker wuchern könne, sei der BBI. Der Staatssekretär würdigte, dass beim Bau des künftigen Flughafens Berlin Brandenburg International die Verzögerungen durch den harten Winter so schnell aufgeholt werden konnten. Der BBI stehe schon heute für die Begriffe Jobmotor, Konjunkturpaket und Blitzbaustelle in einem.

Der Tag der Luft- und Raumfahrt widmet sich in diesem Jahr dem Thema „Clean Sky: umweltbewusst fliegen“. Gerber sagte, Umweltbewusstsein und mehr Umweltverträglichkeit beim Bau und der Nutzung der Flugzeuge seien längt kein Luxus mehr, sondern Wettbewerbsfaktor. Die großen – auch im Land Brandenburg ansässigen – Unternehmen hätten sich dies längst zu Eigen gemacht. Der Staatssekretär sieht in Bezug auf leisere und schadstoffärmere Flugzeuge viel Bewegung und lobte dabei insbesondere die Forschungsanstrengungen in Cottbus, Teltow und Wildau.

Gerber hält die Luft- und Raumfahrtbranche in Berlin-Brandenburg für ein Aushängeschild, das an Substanz noch gewinnen werde. Bereits heute seien rund 16.000 Menschen in der Region in diesem Bereich beschäftigt. Diese Arbeitsplätze seien hochqualifiziert. Deshalb sei es auch so wichtig, talentierte junge Menschen aus der Region für die Branche zu gewinnen und auch hier zu halten.