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ILA soll in Schönefeld bleiben – Christoffers: Entscheidung für Hochtechnologiestandort Berlin-Brandenburg

veröffentlicht am 27.04.2010

Die Landesregierung hat heute den Weg dafür geebnet, dass sich die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg auch um die Ausrichtung künftiger Internationaler Luft- und Raumfahrtausstellungen (ILA) bewerben kann.

Wirtschaftsminister Ralf Christoffers betonte nach der Kabinettssitzung: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, eine Entscheidung für den Hochtechnologiestandort Berlin-Brandenburg zu treffen. Wir können nun, gemeinsam mit Berlin, ein schlüssiges Konzept für die Weiterführung der ILA in der Region beim Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) vorlegen.“ Christoffers weiter: „Ich halte die ILA aus wirtschaftsstruktureller Sicht wichtig für Brandenburg. Die Messe stärkt unsere Position als einen der wichtigsten Standorte der Luft und Raumfahrtindustrie.“

Mit dem Berlin-Brandenburger Konzept hat der BDLI nun die Möglichkeit, diese Messe von internationalem Rang auch weiterhin in der Region stattfinden zu lassen. Es ist damit zu rechnen, dass dies positive Effekte auf die weitere Anwerbung von Investoren und die Vermarktung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg International (BBI) hat. Christoffers: „Die Region Berlin-Brandenburg ist für die ILA der ´natürliche´ Standort. Hier ist sie gegründet worden, hier hin ist sie nach der Vereinigung wieder zurückgekehrt, hier hat sie in den letzten Jahren eine Erfolgsgeschichte geschrieben, und nur hier kann sie im Konzert der großen europäischen Luftfahrtschauen gleichberechtigt mitspielen.“

Am 29. April werden Berlin und Brandenburg ihr Konzept dem Ausrichter der ILA, dem Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie fristgerecht präsentieren. Am 10 Mai will der Verband entscheiden, an welchem Ort die ILA zukünftig stattfinden soll.