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Platzeck: Gastgewerbe steht für märkische Gastlichkeit

veröffentlicht am 20.04.2010

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht das Gastgewerbe des Landes als ein Aushängeschild für märkische Gastlichkeit. „In den vergangenen 20 Jahren ist es den Hotels und Pensionen, den Restaurants, Cafés und kleinen Lokalen immer besser gelungen, ihre Kunden mit attraktiven Offerten und gutem Service zu überzeugen“, sagte Platzeck heute in Potsdam auf dem Festabend „20 Jahre Deutscher Hotel- und Gaststättenverband“ Brandenburg. Er fügte hinzu: „Es hat sich mittlerweile im In- und Ausland herumgesprochen, dass man in Brandenburg genießen und sich wohlfühlen kann. Das ist ein Imagegewinn für unser Land.“

Platzeck würdigte zugleich, dass die Beschäftigten des Gastgewerbes mit Engagement und Einfallsreichtum daran arbeiteten, das Erreichte zu festigen und auszubauen. Um den Bedürfnissen und Anforderungen der Gäste nachzukommen und im Wettbewerb zu punkten, seien die Sicherung und Verbesserung der Servicequalität von entscheidender Bedeutung. Hier sei der Hotel- und Gaststättenverband auf einem guten Weg, betonte Platzeck mit Hinweis darauf, dass dem DEHOGA auf der diesjährigen Tourismusmesse ITB das Gütesiegel Q für „ServiceQualität Deutschland“ verliehen worden war.

Platzeck hält den Ausbau von Netzwerken für wichtig. „Die einzelnen Mitglieder des Verbandes sind in Brandenburg gut aufgestellt. Zum Ausschöpfen der Potenziale ist aber das Knüpfen von Verbindungen unerlässlich: innerhalb Brandenburgs, aber auch mit dem wichtigsten Tourismusmagneten der Region – Berlin – sowie mit den Nachbarregionen in Polen. Zudem würden in den nächsten Jahren gut ausgebildete Fachkräfte ein knallharter Standortfaktor.

Platzeck wörtlich. “Es ist gut, dass die Mitgliedsbetriebe die Mehrwertsteuer-Einsparungen für Hotelübernachtungen nicht nur in Renovierungsarbeiten investieren, sondern auch in die Köpfe der Mitarbeiter.“ Ein großes Plus seien Fremdsprachenkenntnisse, auf jeden Fall Englisch, aber auch Polnisch. Platzeck: „Mehr und mehr reisen ausländische Touristen zu uns. Wenn die Gäste in ihrer Muttersprache begrüßt werden, kommen sie gerne wieder und empfehlen Brandenburger Gastlichkeit auch anderen.“