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Brandenburgische Sportler des Jahres sind wichtige Vorbilder

veröffentlicht am 12.12.2009

Anlässlich der heutigen Sportlerehrung im Land Brandenburg haben Ministerpräsident Matthias Platzeck und Sportminister Holger Rupprecht die Vorbildfunktion der Sportlerinnen und Sportler für die Jugend hervorgehoben. Platzeck sprach sich für „Menschlichkeit und Fairness“ als zentrale Grundlagen des sportlichen Wettkampfes aus. Angesichts des Schicksals von Robert Enke und anderer Beispiele für übermächtigen Leistungsdruck im Sport sowie der Berichte über Wettskandale sei es wichtig, funktionierende soziale Netzwerke aus Trainern, Eltern, Schulen und Arbeitgebern aufzubauen, um die Sportlerinnen und Sportler auf ihrem Weg optimal zu begleiten.

Der Ministerpräsident machte Parallelen zwischen Sport und Politik aus: „Beide leben vom Wettkampf. Beide leben von Fairness“, so Platzeck. „Der Handschlag im eigenen Team muss ebenso möglich sein wie mit dem gegnerischen Lager – egal, ob man als Sieger oder Verlierer aus einer Begegnung hervorgeht.“ Politiker wie Sportler müssten mit beiden Situationen umgehen können, sich immer wieder motivieren und die Freude an der Sache erhalten.

Sportminister Rupprecht betonte, der Sport sei einer der wichtigsten Bereiche zur Vermittlung und Aneignung von Werten. „Vor allem Kinder und Jugendliche können beim Sport wichtige soziale Kompetenzen wie Fairness und Toleranz erfahren, erproben und erlernen.“

Auf der schon traditionellen Veranstaltung in Potsdam wurden zum 18. Mal die Brandenburger Sportler des Jahres gekürt. Die Ausgezeichneten bezeichnete Platzeck als „bekannteste Aushängeschilder für den Stellenwert des Sports im Sportland Brandenburg und zugleich wichtige Vorbilder“. Sie hätten wie die anderen Geehrten durch ihre Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene den Sportbegeisterten und -interessierten im Land viel Freude bereitet, fügte der Ministerpräsident hinzu, der die Sportlerehrungen zusammen mit Minister Rupprecht vornahm. Platzeck nutzte die Veranstaltung, um erneut den vielen ehrenamtlichen Helfern im brandenburgischen Sport zu danken. „Ohne sie wäre die beeindruckende Serie an Erfolgen nicht möglich gewesen“, betonte er.