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Platzeck: Ausbildung ist Investition in die Zukunft - Brandenburgischer Ausbildungspreis verliehen

veröffentlicht am 26.11.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat heute in Potsdam den 5. Brandenburgischen Ausbildungspreis verliehen. Insgesamt acht Unternehmen erhielten die Auszeichnung für eine vorbildliche Ausbildung aus den Händen des Ministerpräsidenten, der auch Schirmherr der Veranstaltung war. Arbeits- und Sozialminister Günter Baaske sowie Infrastrukturministerin Jutta Lieske würdigten ebenfalls das Engagement der Preisträger für gute Ausbildung. Der Ausbildungspreis sei Ansporn für alle Unternehmen des Landes, Lehrstellen zur Verfügung zu stellen und jungen Menschen damit eine Zukunfts-Chance zu ermöglichen.

Platzeck betonte, die geehrten Betriebe seien selbst im Jahr der Wirtschaftskrise mit sehr gutem Beispiel voran gegangen. Dies sei das Ergebnis einer „besonders lobenswerten Unternehmenskultur, die der Nachwuchsförderung hohe Priorität einräumt. Das ist im Interesse des ganzen Landes. Jeder, der heute seinen Gesellenbrief oder seinen Meisterabschluss erwirbt, steht morgen zur Verfügung, wenn eine ganze Generation in Rente geht und in kurzer Zeit viele Stellen zu besetzen sind.“

Mit Blick auf den wachsenden Fachkräftebedarf als eine der Auswirkungen des demografischen Wandels schlug Platzeck einen „gesamtgesellschaftlichen Schulterschluss“ vor. So müsse die Qualifikation der Schulabgänger verbessert werden. Zusätzlich sollten Schulen und Betriebe enger vernetzt werden, damit die betriebliche Ausbildung eine noch breitere Basis bekomme.

Minister Baaske betonte: „Wer in die Ausbildung junger Leute investiert, tut etwas für die Zukunft dieser jungen Frauen und Männer, für die Zukunft des eigenen Unternehmens und Brandenburgs. Mit dem wichtigen Engagement für den eigenen Fachkräftenachwuchs nimmt jeder Ausbildungsbetrieb gleichzeitig auch ein Stück soziale Verantwortung wahr, jungen Menschen in ihrer Heimatregion eine berufliche und Lebensperspektive zu geben.“ Der Minister würdigte insbesondere Unternehmen, die jungen Menschen mit Behinderung oder Lernschwäche eine Ausbildungschance ermöglichen. Diese Firmen verdienten eine besondere Anerkennung.

Ministerin Lieske sagte: "Wir wollen das Engagement von Ausbildungsbetrieben würdigen. Wer ausbildet, übernimmt auch gesellschaftliche Verantwortung für junge Menschen, und das verdient Unterstützung."

Folgende Unternehmen erhielten den Ausbildungspreis 2009:

Waury Fördertechnik GmbH, Cottbus
Holiday Inn Berlin Schönefeld Airport, Haupt Hotelbetriebs GmbH
Heckmann Stahl- und Metallbau GmbH, Eisenhüttenstadt
Klinikum Barnim GmbH, Werner Forßmann Krankenhaus, Eberswalde
Brandenburgische Automobil GmbH, Potsdam
LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, Potsdam
Reinhold Fehmer GmbH, Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau, Falkensee
AOK Brandenburg: Sonderpreis des Sozialministeriums für eine besonders gute Ausbildung von Menschen mit Behinderungen

In diesem Jahr hatten sich 61 Unternehmen um den Ausbildungspreis beworben.