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Konferenz zur Rolle der deutsch-polnischen Euroregionen

veröffentlicht am 27.10.2009

Mit der Rolle der deutsch-polnischen Euroregionen bei der künftigen Gestaltung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beschäftigt sich am Donnerstag eine Konferenz in Neuzelle. Veranstalter sind die brandenburgische Staatskanzlei, die vier Euroregionen entlang der deutsch-polnischen Grenze - Pro-Europa-Viadrina, Spree-Neiße-Bober, Pomerania und Neiße-Nysa-Nisa – sowie die Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin. An der Konferenz nehmen Vertreter von deutschen und polnischen Städten und Kommunen sowie Mitglieder der Euroregionen teil.

Medienvertreter sind herzlich zu einer Pressekonferenz eingeladen am

Donnerstag, 29. Oktober 2009, 11.00 Uhr
im Kloster Stift Neuzelle, Neuzelle


Als Gesprächspartner stehen der Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund und für Europaangelegenheiten, Staatssekretär Gerd Harms, Marzenna Guz-Vetter von der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland, Klemens Schmitz, Landrat des Landkreises Uckermark und Präsident der Kommunalgemeinschaft Pomerania e.V. sowie Tadeusz Jedrzejczak, Stadtpräsident von Gorzów Wielkopolski und Vorsitzender des polnischen Trägervereins der Euroregion Pro Europa Viadrina, zur Verfügung.

Bei der Konferenz soll über die Weiterentwicklung der bereits mehr als 15 Jahre bestehenden grenzübergreifenden Verbünde gesprochen werden. Hinterfragt wird auch, ob ihre derzeitigen Strukturen der künftigen Kooperation gerecht werden. Perspektiven im Hinblick auf künftig gegebenenfalls sinkende EU-Fördermittel stehen ebenfalls zur Diskussion. Anregungen sollen unter anderem Best-practice-Beispiele grenzüberschreitender Zusammenarbeit geben, die jede Euroregion vorstellt. Erfahrungen werden auch Vertreter des Europäischen Verbundes für Territoriale Zusammenarbeit EVTZ „West-Vlaanderen/Flandre-Dunkerque-Cote d’Opale“ mit Partnern aus Belgien und Frankreich vermitteln. Der EVTZ ist ein neues Rechtsinstrument der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in der EU.