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Kabinett vereinheitlicht Organisation von IT-Einsatz und E-Government in Landesverwaltung

veröffentlicht am 22.09.2009

Brandenburgs Landesverwaltung erhält einen neuen Rahmen für die einheitliche Organisation des IT-Einsatzes und des E-Government. Dazu hat heute die Landesregierung eine Novellierung der entsprechenden Richtlinie beschlossen. Sie schafft mit einem strafferen sowie konkreteren Gremienaufbau und der Zusammenführung von Aufgabenstrukturen neue Grundlagen für die Steuerung und Zusammenarbeit bei der IT-Organisation und für den elektronischen Verwaltungsservice.

Wie Innenminister Jörg Schönbohm nach der Kabinettsitzung betonte, profitierten Bürger und Wirtschaft gleichermaßen von dem „Schub für moderne Verwaltungsarbeit und Verfahrenssicherheit“. Das angestrebte einheitlichere Vorgehen der Verwaltungen bei IT-Organisation und E-Government mache die Verwaltungsarbeit in jedem Fall schneller und helfe kostenträchtige Parallelentwicklungen zu vermeiden. „Es erleichtert die Abstimmung von IT-Vorhaben und E-Government-Projekten nicht nur im eigenen Land, sondern auch mit anderen Ländern und dem Bund. Das öffnet breit die Tür für effiziente Zusammenarbeit“, erklärte Schönbohm.

Mit der Novellierung der E-Government- und IT-Richtlinie passt Brandenburg den Organisationsrahmen an die dynamische Entwicklung auf diesem Gebiet an. Seit Beginn dieses Jahres wird die IT-Infrastruktur der gesamten Landesverwaltung in Brandenburgs neu errichtetem Brandenburgischen IT-Dienstleister, dem ZIT-BB, konsolidiert. Für die landesverwaltungsweite zentrale Koordinierung, strategische Planung und Steuerung von E-Government und IT ist das Innenministerium zuständig.