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Platzeck: „Kanalsprint festigt Freundschaft zwischen Ungarn und Brandenburg“

veröffentlicht am 12.09.2009

Der diesjährige Potsdamer Kanalsprint festigt laut Ministerpräsident Matthias Platzeck das „freundschaftliche Band“ zwischen Ungarn und Bandenburg. „20 Jahre nach der Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze feiern Brandenburg und Ungarn gemeinsam den 5. Potsdamer Kanalsprint“, sagte Platzeck am Samstag in Potsdam. Ungarn komme eine ganz besondere Rolle für die friedliche Revolution des Jahres 1989 in DDR zu. Der damalige ungarische Außenminister Gyula Horn hatte am Abend des 10. September 1989 verkündet, dass sein Land DDR-Bürger in den Westen ausreisen lässt.

Platzeck wörtlich: „Das mutige Handeln der Ungarn wird uns immer in Erinnerung bleiben. Wir haben ihnen viel zu verdanken. Die Öffnung der ungarisch-österreichischen Grenze für Bürger der DDR war eine Entscheidung der Menschlichkeit“.

Aus Anlass des 20-jährigen Jubiläums treten die zwei führenden Kanu-Nationen - Ungarn und Deutschland – erstmals zu einem Sprintländerkampf gegeneinander an. Beide starten mit ihren stärksten Teams. Dabei waren auch die Stars des KC Potsdam. Der Wettkampf steht unter der Schirmherrschaft von Platzeck und dem Botschafter der Republik Ungarn, Sándor Peisch.

Platzeck sagte: „Das Rennen findet auf der wahrscheinlich ungewöhnlichsten Regattastrecke der Welt statt.“ Da der Kanal in der Mitte der Stadt liege, könnten die Zuschauer die spannenden Wettkämpfe unmittelbar mitverfolgen, die Atmosphäre sei unvergleichlich.