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Platzeck eröffnet 6. Dorf- und Erntefest

veröffentlicht am 11.09.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat den brandenburgischen Landwirten die weitere Unterstützung der Landesregierung bei wichtigen agrarpolitischen Themen zugesichert. „Unsere Bauern konnten in diesem Jahr trotz der langen Trockenheit im April eine gute Ernte einfahren, und deshalb gibt es allen Grund zum Feiern“, sagte Platzeck heute zur Eröffnung des 6. Dorf- und Erntefestes des Landes im Oranienburger Ortsteil Schmachtenhagen, bei der auch Landwirtschaftsminister Dietmar Woidke und Agrarstaatssekretär Dietmar Schulze zugegen waren.

„Die Finanz- und Wirtschaftskrise geht aber auch an unserer Landwirtschaft nicht spurlos vorbei. Deshalb setzt sich die Landesregierung gerade in dieser Zeit für möglichst gute Rahmenbedingungen ein“, betonte Platzeck. Vieles sei bereits erreicht worden.

So habe eine brandenburgische Initiative im Bundesrat dazu beigetragen, dass die Agrardieselsteuer wieder auf den Stand von vor 2005 abgesenkt wurde. Ein Liquiditätshilfeprogramm ermögliche Landwirten zinsverbilligte Kredite mit vierjähriger Laufzeit bei einem tilgungsfreien Jahr. Und durch den Einsatz von Minister Woidke, dem brandenburgischen Bauernpräsidenten Udo Folgart und ihren Partnern aus Mecklenburg-Vorpommern sei der Durchbruch bei den Verhandlungen über ein Verkaufsmoratorium für BVVG-Flächen erreicht worden.

Trotz der Krise hätten Brandenburgs Bauern allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken, unterstrich Platzeck. „Schmachtenhagen ist ein guter Ort, um angesichts des Erreichten auf dem 6. Landesdorf- und Erntefest zu feiern. Um uns herum gibt es nicht nur ‚Traumlandschaften einer Kurfürstin’“, sagte Platzeck in Anspielung auf das Motto der Oranienburger Landesgartenschau. Er fügte hinzu: „Brandenburg erfüllt auch heute noch vielen Menschen Lebensträume, wenn sie sich für Arbeit und Wohnen im ländlichen Raum entscheiden. “

Anschließend eröffnete Platzeck das 6. Internationale Jugendkulturtreffen im Landkreis Oberhavel, für das er die Schirmherrschaft übernommen hat. Bis 20. September arbeiten junge Leute aus dem Landkreis sowie aus Polen, Tschechien, Finnland, Litauen, den USA und Taiwan an verschiedensten Projekten.