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Platzeck: Gute Zukunftschancen für Fachkräfte in Brandenburg

Ehm-Welk-Stipendien übergeben

veröffentlicht am 31.08.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat an gut ausgebildete junge Leute appelliert, sich für eine Zukunft in Brandenburg zu entscheiden. „Die Chancen auf einen Arbeitsplatz in unserem Land sind für den qualifizierten Nachwuchs trotz der Wirtschaftskrise gut. Der Bedarf an Fachkräften wird in den nächsten Jahren sogar noch steigen“, sagte Platzeck heute in Angermünde bei der Verleihung der Ehm-Welk-Stipendien 2009. Neben guten schulischen Leistungen wird damit soziales Engagement der Schüler anerkannt.

Er betonte zugleich, gute Bildung dürfe nicht von der sozialen Herkunft und vom Geldbeutel der Eltern abhängen. „Das Motto ‚Bildungschancen sind Lebenschancen’ muss ausnahmslos für alle Kinder und Jugendlichen im Land gelten.“ Dafür setze sich die Landesregierung in allen Bildungsbereichen ein.

Chancengleichheit brauche aber auch Unterstützer wie den Ehm-Welk- Vermächtnisverein, damit sich staatliche und private Strukturen zur Förderung von Jugendlichen und Bildung ergänzen können, sagte Platzeck. Er würdigte zugleich, dass bei der Vergabe der Stipendien nicht nur gute Schulnoten zählten, sondern auch solche Werte wie Hilfsbereitschaft und Sensibilität gegenüber Mitmenschen. Für Ehm Welk sei immer klar gewesen, dass eine Gesellschaft von Egoisten keine gute Gesellschaft sein könne, sagte Platzeck. Er fügte hinzu: „Und ich weiß, dass es überall in Brandenburg junge Menschen gibt, die das genauso sehen und danach handeln.“

Das Ehm-Welk-Stipendium wurde in diesem Jahr an fünf Jugendliche aus An- germünde vergeben: Nina Hesse und Martin Jazdzewski von der Ehm-Welk- Oberschule, Casandra Bechert von der Allgemeinen Förderschule sowie Anna Hameister und Florian Bastkowski vom Einstein-Gymnasium. Insgesamt erhielten seit 1974 schon 484 junge Leute diese Unterstützung. Die diesjährige Verleihung stand ebenso wie die anschließende Veranstaltung Literaturbühne ganz im Zeichen des 125. Geburtstages des Dichters. Auf der Veranstaltung, an der Platzeck ebenfalls teilnahm, lasen Teilnehmer des Literaturwettbewerbs 2008 der Uckermärkischen Literaturgesellschaft aus ihren Beiträgen.