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8,8 Millionen Euro aus Konjunkturpaket II Neuruppiner Klinikum

veröffentlicht am 31.07.2009

8,8 Millionen Euro erhalten die Neuruppiner Kliniken aus dem Konjunkturpaket II für Umbau und Sanierung im Fachbereich Kardiologie. Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler und der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Appel, überbrachten heute in der Kreisstadt den Förderbescheid. 6,6 Millionen Euro der Fördermittel kommen vom Bund, 2,2 Millionen steuert das Land bei.

Ministerin Ziegler betonte: „Krankenhäuser sind die Grundpfeiler der medizinischen Versorgung einer Region und zählen dort stets zu den größten Arbeitgebern. Wer in diesen Bereich investiert, investiert in Gesundheit, Arbeitsplätze, in die Zukunft. Dazu leistet das Land gern seinen Beitrag. Insgesamt werden 25 Millionen aus dem Konjunkturpaket II in den Krankenhausbereich fließen.“ Sie verwies darauf, dass neben den Ruppiner Kliniken bereits das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam und die Zentrale Krankenpflegeschule am Standort der Spreewaldklinik Lübben entsprechende Fördermittel erhielten und auch das Klinikum Lauchhammer davon profitieren werde. Mittel aus dem Konjunkturpaket II sollen auch in den Ausbau der Telemedizin und der Netzwerke gesunde Kinder fließen.

Staatssekretär Appel teilte mit, dass der Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Umfang von mehr als 21 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II profitiert. Appel wörtlich: „Ich freue mich, dass in diesen Tagen überall im Land von Projekten berichtet wird, die durch die Fördermillionen aus dem Zukunftsinvestitionsgesetz angeschoben werden. Die gestrigen neuesten Arbeitslosenzahlen zeigen, dass sich Brandenburgs Arbeitsmarkt immer noch sehr gut in der Krise behauptet. Entgegen dem Bundestrend ging die Arbeitslosenzahl in unserem Land erneut leicht zurück. Das macht Hoffnung und bestärkt uns darin, die dem Land insgesamt aus dem Konjunkturpaket zur Verfügung stehenden 457,1 Millionen Euro zügig und nachhaltig zu investieren, um auch weiterhin Arbeitsplätze zu sichern.“

Die Ruppiner Kliniken GmbH ist mit zirka 1.115 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region. Der aktuelle Krankenhausplan des Landes sieht für das Schwerpunktkrankenhaus 697 vollstationäre Betten vor sowie 60 Plätze im tagesklinischen Angebot. Im Jahr 2008 verzeichnete das Klinikum rund 27.000 Behandlungsfälle. Mit Ausnahme der Transplantations- und Herzchirurgie hält das Klinikum alle Fachdisziplinen im stationären Bereich. Das tagesklinische Angebot des Klinikums umfasst die Fachgebiete Geriatrie, Psychiatrie sowie den Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Außerdem bietet die Medizinische Bildungsakademie des Klinikums insgesamt 180 Ausbildungsplätze in verschiedenen Berufen an.

Seit dem Jahr 1991 hat die Ruppiner Kliniken GmbH einschließlich der heute gewährten Förderung insgesamt annähernd 83 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen aus der Krankenhauseinzelförderung erhalten sowie rund 44 Millionen Euro an pauschalen Fördermitteln für die Wiederbeschaffung moderner Medizin- und Labortechnik.