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Positive Zwischenbilanz zur Fachkräftesicherung

Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt der stellvertretende Regierungssprecher Holger Drews mit:

veröffentlicht am 07.07.2009

Ein positives Fazit zu den Anstrengungen der Landesregierung zur Fachkräftesicherung hat Arbeitsministerin Dagmar Ziegler auf der heutigen Kabinettsitzung gezogen. „Die Brandenburger Initiativen zur Fachkräftesicherung haben sich bewährt. Ihre Ergebnisse können sich sehen lassen, und bieten für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen eine solide Ausgangslage“, sagte Ziegler bei der Vorlage der Zwischenbilanz.

Gutes Krisenmanagement in Wirtschaft und Politik bedeutet nach Worten der Ministerin, sich auf den Aufschwung vorzubereiten und über den Rand der aktuellen Krise hinauszudenken. „Daher sind die Akzente, die das Land in der Arbeitspolitik gesetzt hat, nach wie vor aktuell und dürfen jetzt nicht ´auf Eis gelegt´ werden.“

Mit der Fachkräftestudie 2005 hat die Landesregierung frühzeitig nicht nur zur Sensibilisierung, sondern auch zu einem Stimmungsumschwung auf diesem Gebiet beigetragen. Eine Interministerielle Arbeitsgruppe (IMAG) und der Landesarbeitskreis Fachkräftesicherung wurden eingesetzt, um Kooperationen zu fördern, Impulse zu geben und Strategien zu entwickeln, wie dem Fachkräftemangel zu begegnen ist. Diese Strukturen konnten jetzt in der Wirtschaftskrise etwa bei der Offensive „Qualifizieren statt entlassen“ genutzt werden. Der entwickelte Maßnahmeplan zur Fachkräftesicherung wird ständig fortgeschrieben. Zurzeit umfasst er 97 Maßnahmen und Projekte; seit vergangenem Jahr sind 30 Maßnahmen dazugekommen. Zirka 7.000 Unternehmen waren daran beteiligt, und zirka 240.000 potenzielle Fachkräfte wurden damit erreicht. Mehr als 397 Mio. Euro wurden bzw. werden von Bund, Land, Europäischem Sozialfonds und über Eigenbeteiligung im Zeitraum 2006 bis 2009 für alle Maßnahmen eingesetzt.

Wichtige Erfolge der gemeinsamen Aktivitäten zur Fachkräftesicherung sieht Ziegler zum Beispiel bei der Ausbildung. Jeder ausbildungswillige junge Mensch erhielt in Brandenburg 2008 ein Angebot zur Ausbildung oder Qualifizierung. Außerdem habe die Zahl der Studienanfänger in Brandenburg deutlich zugelegt, seit 2005 um 30,5 Prozent. Damit belege Brandenburg einen Spitzenplatz. Die ressortübergreifenden Erfolge und die Kooperation mit den Akteuren bestätigen nach Worten der Ministerin die Richtung des eingeschlagenen Weges. Dazu gehöre auch, die Möglichkeiten des Landes, bekannter zu machen, für Qualifizierung zu werben und so genannte Haltefaktoren zu stärken.