www.stk.brandenburg.de

Seniorenwoche eröffnet - „Erfahrungen weitergeben“

veröffentlicht am 13.06.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat die ältere Generation ermutigt, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. „Der Einsatz älterer Menschen ist unverzichtbar. Dass sie ihre Erfahrungen auf vielfache Art und Weise wei-tergeben, ist für den Zusammenhalt in unserem Land wichtig“, sagte Platz-eck bei der Eröffnung der 16. Brandenburgischen Seniorenwoche am Samstag in Neuruppin.

Platzeck versicherte, die Landesregierung setze sich für den Erhalt der Infrastruk-tur ein, die für das Engagement der Älteren notwendig sei. Die Seniorenwoche steht unter dem Motto „Sozial gesichert, aktiv leben – für alle Generationen“. Platzeck hat erneut die Schirmherrschaft übernommen.

Der Ministerpräsident betonte, die Gesellschaft sei gut beraten, auf die Erfahrun-gen der Senioren zurückzugreifen. So könnten Jugendliche bei der Berufswahl von den Ratschlägen der Älteren profitieren. Viele Schüler wüssten gar nicht, dass sie auch in Brandenburg die allermeisten Berufe erlernen, studieren und später auch ausüben könnten, sagte Platzeck. Der Ministerpräsident wörtlich: „Es muss uns gelingen, unsere Jugend im Land zu halten. Ich baue da auf aktive Seniorinnen und Senioren im `Familienrat`“.

Platzeck unterstrich, die Landesregierung vertrete die Interessen der Senioren weiterhin mit Nachdruck. Ein Hauptaugenmerk liege dabei auf der Sicherung der medizinischen Versorgung auf dem Land. Ein weiteres Thema sei „Altern in Würde“. Die Landesregierung mache sich für eine hochwertige Versorgung in
Pflegeinrichtungen sowie in diesem Kontext für gut qualifiziertes und zahlenmäßig ausreichendes Pflege-Personal stark.

Die Vorsitzende des Seniorenrates des Landes, Sieglinde Heppener, sagte: "Wir haben unsere Seniorenwoche unter das Motto 'Sozial gesichert, aktiv leben - für alle Generationen' gestellt. Diese Zielstellung verbindet Aspekte, die im Leben der Älteren zusammengehören. Soziale Sicherheit, Aktivität im Alter und Sorge für die Jungen können wir nicht voneinander trennen. Das ist für uns Voraussetzung, ohne Angst und in Würde zu altern." Anlässlich des 14. Tages der ehrenamtlichen Seniorenarbeit zeichnete Platzeck auf der