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Platzeck: Sportvereine sind gesellschaftliche Ankerpunkte in ländlichen Regionen

veröffentlicht am 12.06.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck sieht Sportvereine in ländlichen Regionen als wichtige „gesellschaftliche Ankerpunkte“. Der organisierte Sport leiste einen wesentlichen Beitrag, wenn es darum gehe, „attraktive Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten bereitzustellen“, sagte Platzeck heute in Angermünde bei einer Diskussionsveranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Rolle und Aufgabe der Sportvereine in der Fläche. Sportvereine seien immer auch ein „Stück Heimat“, so Platzeck. Auch in der Uckermark sei die Vielzahl an Vereinen und Gruppierungen prägend und bedeutsam für den ländlichen Raum.

Ausdruck für die starke Stellung des Sports im gesellschaftlichen Leben sei zum einen, dass jeder zweite Jugendliche Mitglied in einem Sportverein im nordöstlich-sten Landkreis Brandenburg sei. Zum anderen engagiere sich jedes zehnte der 15.000 Mitglieder der 182 Sportvereine im Kreissportbund Uckermark für seinen Verein ehrenamtlich. Platzeck ist überzeugt: „Ohne dieses hohe Niveau an freiwilligem Engagement würden wir viel Lebensqualität in der Uckermark missen.“ Sportvereine hätten obendrein die Funktion, junge Leute an ihre Heimat zu binden.

Es zeige sich jedoch mehr und mehr, dass es für manchen Jugendlichen nicht einfach ist, einen attraktiven Sportverein am Ort zu finden. „Um Sport treiben zu können, sind längere Wege in Kauf zu nehmen“, so Platzeck. Diese Entwicklung sei Folge der demografischen Entwicklung, die manche Region in aller Härte trifft. Platzeck weiter: „Vor diesem Hintergrund ist es gut, dass es das Breitensportprojekt ‚Kooperation Sportverein und Schule’ gibt. Es wird in der Uckermark mit sehr gutem Erfolg umgesetzt.“