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Platzeck: Lindenquartier in Schwedt neue Maßstäbe

veröffentlicht am 06.06.2009

Das geplante Schwedter Innenstadtviertel Lindenquartier wird nach Ansicht von Ministerpräsident Matthias Platzeck neue Maßstäbe bei der Wohnqualität setzen. „Damit entsteht ein attraktives Innenstadtviertel mit modernen, Energie sparenden Wohnungen“, sagte Platzeck bei der Grundsteinlegung zum Bauvorhaben am Samstag in der Oderstadt. Technisch gesehen sei das Projekt ein „Modell mit Zukunft“. Platzeck hob die gemischte Struktur des Quartiers mit Wohnungen und Büros hervor und betonte: „Vielseitigkeit schafft Lebensqualität“. Das Viertel ist laut Platzeck auch vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung „vorbildlich“ entworfen worden.

Platzeck hofft, dass der Bau des Lindenquartiers für die Stadt- und Wohnungsplanung Schwedts einen Wendepunkt markieren werde. Denn es sei bemerkenswert, dass in der Oderstadt angesichts von Abwanderung und Geburtenknick wieder neue Bauwerke errichtet, und nicht mehr nur ältere abgerissen oder saniert würden. Wenngleich die „Schwedter Lösungen“ in punkto lebensfreundlicher Umgestaltung von Wohnraum für viele deutsche Städte interessant seien.

Die positive Entwicklung führte Platzeck auf Standort-Pluspunkte zurück. So sei der angrenzende Nationalpark Unteres Odertal ein ideales Naherholungsgebiet, außerdem grenze Schwedt an die polnische Boom-Stadt Szczecin (Stettin), und nach Berlin sei es auch nicht weit.

Für das Lindenquartier sind auf über 9000 Quadratmetern Stadtvillen, ein Appartementhaus mit Wohnungen für Singles und Senioren, ein Haus der Generationen mit Gemeinschaftseinrichtungen, ein Haus der Familie, eine Einrichtung der Volkssolidarität und ein Familienservice-Verein, eine Kita sowie ein Wohn- und Geschäftshaus geplant. 13 Millionen Euro sollen investiert werden.