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Platzeck: Beratungsangebote in Konjunkturkrise nutzen

veröffentlicht am 19.05.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck hat insbesondere kleinere Unternehmen in Brandenburg dazu aufgerufen, in der Konjunkturkrise die vielfältigen Beratungs- und Unterstützungsangebote im Land zu nutzen. „Die Kammern, Verbände, die Zukunftsagentur und die Investitionsbank stehen bereit“, sagte Platzeck heute beim Parlamentarischen Abend des Internationalen Wirtschaftsclubs Potsdam. „Falsche Zurückhaltung wäre jetzt fehl am Platz.“

Besonders wichtig sei es, krisenbedingte Liquiditätsklemmen bei den Unternehmen zu überbrücken, bis die Konjunktur wieder anspringe. Platzeck appellierte an Banken und Sparkassen, sich ihrer besonderen Verantwortung bei der Auslotung von Spielräumen bei der Kreditvergabe an Unternehmen in der Wirtschaftskrise bewusst zu sein. „Nach den Erfahrungen der vergangenen Wochen – dem Start der Landes-Finanzprogramme und einem sehr intensiven Austausch mit den Banken und Sparkassen – bin ich zuversichtlich, dass das gelingt: privater und öffentlicher Sektor im Schulterschluss“, sagte Platzeck wörtlich.

Der in Brandenburg eingeschlagene Weg des Dreiklangs „Arbeitsplätze sichern“, „in Bildung investieren“ und „Chancen für den nächsten Aufschwung identifizieren“ stelle sich als erfolgversprechend heraus, zeigte sich der Ministerpräsident überzeugt. Gutes Krisenmanagement bedeute jedoch nicht nur die kurzfristigen Maßnahmen im Blick zu haben, sondern auch die mittel- und langfristigen Faktoren, die nach der konjunkturellen Erholung die Rückkehr auf den Wachstumskurs ermöglichten. „Das ist für die Brandenburger Wirtschaft vor allem das Thema Nachwuchssicherung. Dabei geht es mir um einen klugen Umgang mit der demographischen Entwicklung und eine klare Prioritätensetzung auf das Thema Bildung“, machte Platzeck deutlich.