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42. Sachsenhausen-Gedenklauf

Harms: „Aktion ist Demonstration für Toleranz“

veröffentlicht am 01.05.2009

Der traditionelle Sachsenhausen-Gedenklauf in Oranienburg ist nach Worten Gerd Harms „eine Demonstration für Toleranz Weltoffenheit an einem Ort der Mahnung und des Gedenkens“. Die sei „gelebte europäische Verständigung“, sagte Harms zum Start des 42. Gedenklaufes heute, am Tag vor Beginn der Europawoche. Harms rief zu einer „intensiven und offensiven Auseinandersetzung“ mit dem
Rechtsextremismus auf. Jeder Einzelne sei hier in der Pflicht. Der Staatssekretär mahnte zudem, die Erinnerung an die Opfer der Nazi-Gräueltaten müsse stets gehalten werden. Vor dem Start des Laufes nahm Harms zum Gedenken an
die Opfer des KZ-Sachsenhausen an einer Kranzniederlegung teil.

Auch in diesem Jahr beteiligten sich 30 junge Läufer aus den polnischen Partnerregionen Kreises Oberhavel, Biala Podlaska und Siedlce. Für das breitensportliche hatte Ministerpräsident Matthias Platzeck wie in den Vorjahren Schirmherrschaft übernommen. Veranstalter des Laufs sind der Landkreis, der Oberhavel und die Stadt Oranienburg. Die sportliche Verantwortung beim Sportverein Team Oberhavel. Die Strecke des Gedenklaufs führt
an der Gedenkstätte Sachsenhausen vorbei. Im KZ waren bis 1945 zehntausende
Menschen umgekommen.