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Platzeck in Bulgarien: Brandenburg will mit Energie-Know-how Beitrag zu stabiler Energieversorgung leisten

veröffentlicht am 29.04.2009

Ministerpräsident Matthias Platzeck ist heute (29. April) zu einem offiziellen Besuch in Bulgariens Hauptstadt Sofia eingetroffen. Im Zentrum seiner politischen und wirtschaftlichen Gespräche wird die Energiepolitik stehen. Platzeck wird bei seinem Besuch von einer Delegation brandenburgischer Unternehmer begleitet. „In Bulgarien besteht ein großes Interesse am Ausbau erneuerbarer Energien“, sagt Platzeck. „Brandenburgs Kompetenzen in diesem Bereich sind sehr gefragt. Wir wollen unser Know-how anbieten und einen Beitrag zur Sicherung einer stabilen Energieversorgung leisten.“ Diese sei in Bulgarien und anderen osteuropäischen Ländern insbesondere nach dem Ausbleiben von Erdgaslieferungen zu Beginn dieses Jahres ein zentrales Thema.

Am ersten Tag seines Besuchs, am heutigen Mittwoch, wird der Ministerpräsident auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Rede zum Thema „Soziales Europa – soziales Bulgarien“ halten.

Am Donnerstag stehen in Sofia Gespräche mit der politischen Spitze Bulgariens auf dem Programm, darunter Premierminister Sergej Stanishev, der stellvertretenden Ministerpräsidentin Dr. Meglena Plugchieva sowie Umweltminister Dzhevdet Tchakarov.

Platzeck reist auf Einladung des bulgarischen Premierministers Sergej Stanishev nach Sofia und erwidert mit seiner Reise einen Besuch des Premierministers im November vergangenen Jahres in Potsdam. Stanishev hatte sich damals besonders interessiert an den Erfahrungen und Erfolgen Brandenburgs beim Ausbau erneuerbarer Energien gezeigt.

Zu der den Ministerpräsidenten begleitenden Unternehmerdelegation gehören Vertreter folgender Firmen: Enertrag AG Uckermark (Windenergie), TAKRAF GmbH Lauchhammer, B5 Solar GmbH Wustermark/Havelland, ALENSYS Alternative Energiesysteme Erkner, D.Ru.K. Handels- und Consultinggesellschaft Bernau, PMA Purification Membranes Analytics GmbH Hennigsdorf und eine Mitarbeiterin der ZAB Brandenburg.