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9.000 japanische Kirschbäume erinnern an Mauerfall – Harms bei Preisverleihung zu Fotoausstellung

veröffentlicht am 25.04.2009

Europastaatssekretär Gerd Harms hat die seit fast zwei Jahrzehnten im ehemaligen Mauerstreifen zwischen Teltow und dem Berliner Stadtteil Lichterfelde stehenden 9.000 japanischen Kirchbäume als Symbol für die Freundschaft zwischen Japan und Deutschland gewertet. Sie stünden für die Freude und Anteilnahme der japanischen Bevölkerung am Fall der Mauer, sagte der Bevollmächtigte des Landes beim Bund und für Europaangelegenheiten heute beim 9. Kirschblütenfest „Hanami“.

Harms erinnerte an die seit zehn Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Brandenburg und der die japanische Hauptstadt umgebenden Provinz Saitama. „Diese trägt bis heute in Kommunal- und Schulpartnerschaften konkrete Früchte“, so Harms. Die Kirschblüte stehe in Japan für Lebensfreude, Schönheit und Aufbruch. Auf dem Mauerweg zwischen Berlin und Brandenburg symbolisiere sie „Freundschaft und Verbundenheit zwischen Japan und Deutschland“.

Der Staatssekretär nahm an der Preisverleihung einer Fotoausstellung teil, die unter dem Titel „Unter den Zweigen der Kirschbäume … japanisch-deutsche Impressionen“ stand. Insgesamt 35 Hobby-Fotografen hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt und ihre Impressionen der vergangenen Kirschblütenfeste eingereicht.