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Zum Symposium nach der Schengenerweiterung

veröffentlicht am 09.04.2009

Gut ein Jahr nach der Erweiterung des so genannten Schengenraumes laden die Bundesländer und Wojewodschaften beiderseits der deutsch-polnischen Grenze sowie der Ausschuss der Regionen der Europäischen Union für den 23. April 2009 zu einem Symposium nach Brüssel ein. Bei der Veranstaltung soll es um Bilanz und Perspektiven der bilateralen Beziehun-gen seit Wegfall der Grenzkontrollen gehen. Dabei werden die Themen Wirt-schaft, Tourismus, Verkehr und Transport sowie Sicherheitsaspekte ausge-leuchtet.

Im Vordergrund soll die praktische Zusammenarbeit deutscher und polnischer Partner aus der Grenzregion stehen. Dabei geht es etwa um grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen, wirtschaftliche Kooperation zwischen beiden Ländern, aber auch um Grenzschutz und Kriminalitätsentwick-lung.

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus den Grenzregionen wollen Erfahrungen vermitteln und neue Aufgaben benennen. Zudem werden der Vizepräsident der Europäischen Kommission und Kommissar für Freiheit, Sicherheit und Recht, Jacques Barrot, der polnische Innenminister Grzegorz Schetyna und der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Peter Altmaier, sprechen.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen am

23. April 2009, ab 09.00 Uhr
im Europäischen Parlament, Altiero Spinelli Building, Raum A5E2
Rue Wiertz 60, Brüssel

von der Veranstaltung zu berichten.

Das Symposium wird gemeinsam von den Vertretungen der Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Sachsen bei der Europäischen Union, den Brüsseler Regionalbüros der Wojewodschaften Westpommern, Lebuser Land, Großpolen und Niederschlesien sowie dem Ausschuss der Regionen der Europäi-schen Union organisiert. Eingeladen werden auch Vertreter aus Ländern und Re-gionen, die nach der Erweiterung des Schengenraumes vor ähnlichen Herausfor-derungen stehen, darunter aus Österreich, Ungarn, Slowenien, Tschechien, der Slowakei sowie dem Freistaat Bayern.

Anmeldung (Name, Geburtsdatum, Medium) wird erbeten bis zum 16. April beim Presse- und Informationsamt der Staatskanzlei Brandenburg unter gabriele.jordan(at)stk.brandenburg.de , Stichwort „Schengen“.