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Terminhinweis - Harms eröffnet Potsdamer Frühjahrsgespräche

veröffentlicht am 26.03.2009

Mit der Rolle Afrikas in der globalen Politik und Wirtschaft beschäftigen sich ab Freitag Experten bei den diesjährigen Potsdamer Frühjahrsgesprächen der Stiftung Entwicklung und Frieden (SEF). Dabei geht es um die Möglichkeiten regionaler Organisationen und Initiativen bei Konfliktprävention, Menschenrechtsschutz und internationalem Handel. Brandenburgs Europastaatssekretär Gerd Harms, der auch stellvertretender Vorstandsvorsitzender der SEF ist, wird die zweitägige Veranstaltung um 10.00 Uhr eröffnen und die Teilnehmer am Abend (20.00 Uhr) zu einem Empfang begrüßen.

Harms betonte vorab: „Austausch und Kooperation auf regionaler Ebene können ein Schlüssel zur Lösung von Herausforderungen sein, die uns alle angehen. Die Stärkung regionaler Strukturen in Afrika liegt im ureigenen europäischen Interesse. So wird die ungeregelte Migration nach Europa ohne eine Veränderung der Lage in den nordafrikanischen Staaten nicht zurückgehen. Eine sinnvolle wirtschaftliche Entwicklung in Afrika wird es ohne die Nutzung alternativer Energien nicht geben. Und ohne Zusammenarbeit im Bildungsbereich werden die Menschen in Afrika die vorhandenen Potenziale des Kontinents nicht nutzen können.“

Harms fügte hinzu, die Stiftung Entwicklung und Frieden wolle in- und ausländische Akteure zu einem Erfahrungsaustausch zusammenführen und vor dem Hintergrund wissenschaftlicher Erkenntnisse Lösungsansätze aufzeigen. „Damit ist die Stiftung ein Motor in der Debatte über Zukunftsprobleme der zusammenwachsenden Weltgesellschaft.“

An den diesjährigen Potsdamer Frühjahrsgesprächen nehmen rund 100 Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Diplomatie aus sechs europäischen Ländern und ganz Afrika teil. Die Stiftung besteht seit 1986. Sie geht auf eine Initiative von Willy Brandt und den „Nord-Süd-Bericht“ der UN sowie auf den ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau zurück. Brandenburg ist neben Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin Stifterland. Ministerpräsident Matthias Platzeck ist stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung.
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