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„Studium lohnt!“ ist Best-practice-Beispiel Februar auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“

veröffentlicht am 02.02.2009

Best-Practice-Beispiel des Monats Februar für einen kreativen Umgang mit dem demografischen Wandel ist die landesweite Initiative „Studium lohnt“. Damit steht nach dem Begegnungszentrum Lunow im Januar nunmehr der zweite Monatssieger auf dem „Marktplatz der Möglichkeiten“ fest. Das neue Internetforum der Staatskanzlei stellt im Monatsrhythmus gute Beispiele im Umgang mit dem demografischen Wandel vor.

Der Chef der Staatskanzlei, Clemens Appel, begründete die Entscheidung für die Initiative ´Studium lohnt!´: „Noch zu viele Schülerinnen und Schüler schieben eine Entscheidung über ein Studium auf die lange Bank und machen sich zu wenig Gedanken über ihren weiteren Lebensweg. Ich freue mich, dass die Initiative ‚Studium lohnt!’, die hier wichtige Unterstützung bietet, auf so fruchtbaren Boden gefallen ist. Den Schulen und Schülern kann ich nur raten, von diesem hervorragendem Angebot Gebrauch zu machen.“ Appel dankte allen als „Alumni“ tätigen Studierenden sowie den Projektverantwortlichen für ihr Engagement. Sie leisteten einen wichtigen Beitrag, um dem bereits jetzt zu verzeichnenden Mangel an qualifizierten Nachwuchskräften in Brandenburg entgegenzuwirken. Appel wörtlich: „´Studium lohnt!´ ist ein gelungenes Beispiel für die Zusammenarbeit der Hochschulen, um den Studiennachwuchs zu sichern. Mit einem Studium an einer Fachhochschule oder Universität haben junge Menschen gute Aussichten auf dem Arbeitsmarkt in der Region, insbesondere in den Bereichen, in denen zunehmend Fachkräftebedarf besteht.“

„Studium lohnt!“ ist ein Kooperationsprojekt von acht brandenburgischen Hochschulen, dessen Ziel es ist, Schüler über Bedingungen und Möglichkeiten eines Studiums zu informieren und für die Studienaufnahme zu motivieren. Dazu stehen rund 150 Studierende, so genannte Schüler-Alumni, bereit, die die Schüler in den Gymnasien, Gesamtschulen oder Oberstufenzentren besuchen und sie dort über Studienbedingungen, Fragen der Finanzierung, aber auch ihren persönlichen Studienalltag und ihre Erfahrungen informieren. Hierzu wurden diese speziell ausgebildet und werden von Mitarbeitern des Projektes zu den Einsätzen beglei-tet.

In einem zweiten Handlungsfeld, der „Intensiven Schulbetreuung“ steht die länger-fristige und kontinuierliche Begleitung dieser Schulen bei der Studienorientierung durch Projektmitarbeiterinnen und Projektmitarbeiter im Mittelpunkt. Die Projekt-verantwortliche von ´Studium lohnt!´, Dr. Sabina Bieber sieht durch die Aufnahme eines Studiums größtmögliche Perspektiven für das spätere Berufsleben. Gleich-zeitig sei es auch die beste Möglichkeit, Risiken der Arbeitslosigkeit zu verringern. Interessierte Schulen können sich an die örtlich zuständigen Projektverantwortli-chen, die im Rahmen des Internetauftritts www.studium-lohnt.de verzeichnet sind, wenden oder Kontakt zum Projektkoordinator Robert Meile von der Zentralen Stu-dienberatung der Universität Potsdam aufnehmen.

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