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Ministerin Wanka stellt dritten Hochschulbericht vor

veröffentlicht am 03.06.2003

Mit den Bedingungen für Studierende in Brandenburg beschäftigt sich der dritte Bericht der Landesregierung zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Hochschulen, den Wissenschaftsministerin Johanna Wanka heute im Kabinett vorgestellt hat. Demnach wohnt etwa jeder fünfte Studierende (18 Prozent) in einer Wohnanlage der Studentenwerke. Damit liegt Brandenburg weit über dem Bundesdurchschnitt von 12,7 Prozent.

Die 6400 Zimmer und Appartements kosten zwischen 80 und 300 Euro Miete. An allen Hochschulstandorten stehen besonders ausgestattete Wohnplätze für Studierende mit Kindern sowie für behinderte Studierende zur Verfügung.
In den 25 Mensen und Caféterien an Brandenburgs Hochschulen wurden im vergangenen Jahr 1,7 Millionen Mittagsmahlzeiten zu Preisen zwischen ein und zwei Euro ausgereicht. Darüber hinaus halten die Studentenwerke ein breit gefächertes Beratungsangebot vor: Hierzu zählen unter anderem die soziale und psychologische Beratung, die studentische Job-Vermittlung, die Kinderbetreuung, Darlehenskassen für Studierende, eine Unfallversicherung und das Servicepaket für ausländische Studierende.
Außerdem informiert der dritte Hochschulbericht über Fortschritte bei der Deregulierung und der Stärkung der Hochschulautonomie. Unter anderem haben die Hochschulen im Berichtsjahr neue Freiheiten für die Umsetzung der Lehrverpflichtungsverordnung sowie die Verantwortlichkeit für Professorenvertretungen erhalten. Ab 2004 sollen die Hochschulen in einem bundesweit neuen Modell nach Leistungskriterien finanziert werden.