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Porcelaingres GmbH Vetschau geht in Betrieb

Platzeck und Junghanns würdigen Brandenburg-Engagement der italienischen IRIS Ceramica

veröffentlicht am 26.09.2003

In Vetschau ist am Freitag die Porcelaingres GmbH der italienischen IRIS Ceramica Gruppe feierlich eingeweiht worden. Mit der 50 Millionen-Euro-Investition entstehen in der von Erwerbslosigkeit schwer gebeutelten Region knapp 100 neue Arbeitsplätze. Bei der Einweihung würdigten Ministerpräsident Matthias Platzeck und Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns das unternehmerische Engagement der italienischen Investoren in Brandenburg.

Ministerpräsident Platzeck hob die bedeutende wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Brandenburg und Italien seit 1990 hervor: „Riva-Stahl ist bei uns ein Begriff. Und auch Ihre Investition hier in der Lausitz trägt bei zum Strukturwandel einer Region, die seit der industriellen Revolution, als der Braunkohleabbau begann, nie in einem solchen Maße ihr Gesicht änderte. Im kleineren Rahmen vollzieht sich der Umbau auch auf dem hiesigen Kraftwerksgelände in Vetschau. Die Wiederbelebung von alten Gewerbeflächen lässt an den Mythos vom Phönix denken, der sich aus seiner eigenen Asche wieder erhebt. Die Lausitz der Zukunft wird neue, grünere Landschaften haben, wird neue Technologien beherbergen und sich als Standort in der Mitte Europas profilieren.“ Der Ministerpräsident zeigte sich zuversichtlich, dass der Süden Brandenburgs in nicht allzu ferner Zukunft für innovative Unternehmen einen nicht zu unterschätzenden Lagevorteil bieten wird

Wirtschaftsminister Junghanns bekräftigte: „Vetschau in der Lausitz bietet der Porcelaingres GmbH schon aufgrund der kurzen Wege zu den interessanten Märkten in Mittel- und Osteuropa eine gute Perspektive. Es ist zu erwarten, dass in den Ländern, die im nächsten Jahr EU-Mitglieder werden, eine wirtschaftliche Entwicklung mit starker Bautätigkeit einsetzt.“ Das neue Fliesenwerk, das mit öffentlichen Mitteln gefördert wurde, stärke den Wirtschaftsstandort Lausitz mit zukunftsfähigen Arbeitsplätzen. Das Engagement des weltweit agierenden italienischen Keramikkonzerns IRIS Ceramica in Südbrandenburg belege außerdem die Attraktivität der Lausitz für internationale Investoren. Als Beispiele für weitere ausländische Engagements in der Lausitz verwies der Wirtschaftsminister auf den dänischen Rotorblatt-Hersteller Vestas in Lauchhammer oder auf die österreichische Hamburger AG, die im Industriegebiet Schwarze Pumpe eine Papierfabrik baut.

Mit Porcelaingres nimmt eine der weltweit größten Fabriken für die Herstellung von hochwertigem Feinststeinzeug ihre Produktion auf. Für das Jahr 2003 ist nach Unternehmensangaben eine Produktion von 3 Millionen m² vorgesehen, ab 2005 wird die jährliche Produktionskapazität 6 Millionen m² erreichen. Mehr unter
www.porcelaingres.de .