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Staatssekretär Grimm: „Digitalisierung zum Mitmachen" - Bilanz der Digitalpolitischen Sommerreise 2022

veröffentlicht am 18.08.2022

Schnelle Erste Hilfe am Unfallort, anschauliche Vermittlung von Lehrinhalten und Geschichte, digitale Unterstützung von Verwaltungsaufgaben, autonome Straßenbahnen und weitere Ideen für die digitale Stadt der Zukunft und die Digitalisierung auf dem Land: Die vierte Auflage seiner traditionellen Digitalpolitischen Sommerreise führte Staatssekretär Benjamin Grimm an vier Tagen zu zwölf zukunftsweisenden Projekten und innovativen Unternehmen in Brandenburg. Der Digitalbeauftragte der Landesregierung suchte den Austausch mit Digitalpionieren, um Anregungen für die Digitalpolitik im Land aufzunehmen. Zum heutigen Abschluss der Reise im Norden Brandenburgs zeigt sich Grimm überzeugt: „Die Digitalisierung im Land birgt großes Potenzial für Erleichterungen im Alltag und die Gestaltung unserer Zukunft."


Zum heutigen Abschluss der Reise informierte sich Grimm unter anderem bei der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung in Eberswalde über die digitale Vermessung von Waldflächen für deren bessere und nachhaltigere Bewirtschaftung, in Angermünde über das Forschungsprojekt „Die digitale Stadt gestalten" und in Ahrensfelde bei der mittelständischen HSH über Softwarelösungen für E-Government in Kommunen.


Nach vielen interessanten Gesprächen mit den digitalen Vorreitern in Brandenburg bilanziert Grimm: „Meine Digitalpolitische Sommerreise hat verdeutlicht, welche themenübergreifende Relevanz die Digitalisierung für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Brandenburg hat. Sie hilft beim Lernen, verkürzt Distanzen, unterstützt beim Umweltschutz und vereinfacht Alltagsaufgaben."


Grimm besuchte im Rahmen der Digitalpolitischen Sommerreise unter anderem das Projekt „Summer of Pioneers" in Herzberg (Elster), in dessen Rahmen 20 kreative Köpfe einen Sommer lang in einem CoWorkingSpace an Ideen arbeiten, das Leben in der Stadt attraktiver zu gestalten. In Cottbus war der Staatssekretär in der Digitalen Reparaturfabrik WI+R, in der Auszubildende mittels digitaler Anwendungen unter anderem im Umgang mit Starkstrom und großen Anlagen geschult werden. Um die Verbesserung der Ersten Hilfe ging es in Brandenburg (Havel), wo sich Grimm beim Rettungsdienst über die Vorteile der Telemedizin informierte, die Behandlungszeiten im Notfall verkürzen und so Leben retten kann. Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte stellte Möglichkeiten der digitalen Geschichtsvermittlung vor und die Potsdamer Verkehrsbetriebe autonome Straßenbahnen.


Auch das Thema E-Government beschäftigte Grimm auf seiner Reise auf den digitalen Spuren Brandenburgs. Der Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg (DIKOM) in Cottbus und das neue Rechenzentrum des Verbandes wurden vorgestellt. Ziel des DIKOM ist es, Verwaltungsaufgaben mit technikunterstützter Informationsverarbeitung für die kommunale Ebene zu vereinfachen, Kompetenzen zu bündeln und effektiver zu gestalten. Darum ging es heute auch bei der HSH Soft- und Hardware Vertriebs GmbH. Das mittelständische Softwareunternehmen hat sich auf Softwarelösungen für Melde-, Gewerbe-, Ausländer- und Staatsangehörigkeitsbehörden spezialisiert.


Seit 2018 besteht das Format der jährlichen digitalpolitischen Sommerreise, bei der der Digitalbeauftragte innovative Projekte und Unternehmen in Brandenburg mit digitalem Bezug besucht. Grimm: „Auf meinen Sommerreisen bin ich immer wieder aufs Neue beeindruckt, welches vielfältige Potential die Digitalisierung in ihrer Breite zur Bereicherung und Erleichterung des Alltags der Brandenburgerinnen und Brandenburger birgt. Die Digitalisierung baut Brücken und schafft Chancen besonders für die ländlichen Regionen, die sich gerade im Umbruch befinden."


Die Potenziale der Digitalisierung für Brandenburg möchte Grimm mit dem neuen Digitalprogramm 2025 heben: „Wir haben mit dem Digitalprogramm 2025 die strategischen Weichen für die Digitalpolitik der Zukunft gestellt. Jetzt arbeiten wir an der Umsetzung, um den digitalen Wandel in Brandenburg weiter voranzutreiben". Anfang Juli hatte die Landesregierung mit dem Digitalprogramm 2025 die Weiterentwicklung der Zukunftsstrategie „Digitales Brandenburg" aus dem Jahr 2018 vorgelegt und somit einen konkreten Fahrplan für die Digitalisierung im Land erstellt.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 207.1 KB)