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750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin: Woidke als Schirmherr beim Auftakt der Jubiläumsjahre

veröffentlicht am 18.06.2022

Das 750 Jahre alte Kloster Chorin ist für Ministerpräsident Dietmar Woidke ein „echter Sehnsuchtsort“. Zum Auftakt der Jubiläumsfeierlichkeiten der Klosteranlage im Landkreis Barnim betonte er heute: „Es ist jedes Mal etwas ganz Besonderes, nach Chorin zu kommen und die roten Backsteingiebel des Klosters inmitten der großartigen Naturlandschaft des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin auftauchen zu sehen. Ich freue mich sehr, dieses besondere Jubiläum als Schirmherr unterstützen zu dürfen.“


In seinem Grußwort dankte der Ministerpräsident allen, die sich um die Bewahrung dieses historischen und kulturellen Kleinods verdient gemacht haben: „Sie haben mit Beharrlichkeit und Mut, mit Tatkraft und einem visionären Blick einen Ort geschaffen, der als Aushängeschild der Region weit über Chorin hinausstrahlt. Es ist eine großartige Leistung, dass das Kloster nicht lediglich erhalten, sondern zu einem der bekanntesten, beliebtesten und lebendigsten Kulturorte des Landes geworden ist. Durch ihr Schaffen wurde ein neues Kapitel zur Legende des Klosters hinzugefügt. Mein allerherzlichster Dank dafür!“


Woidke würdigte die große Vielfalt des Angebots für die zahllosen Besucherinnen und Besucher von geführten Touren über die Dauerausstellung bis zu zeitgenössischer Kunst im historischen Rahmen. „Spirituelle Angebote, Theateraufführungen, die Kräuter- und Keramiktage und vieles mehr gehören zum vielfältigen Programm. Das absolute Highlight ist der legendäre Musiksommer, der Jahr für Jahr bekannte Musikerinnen und Musiker, Dirigenten und Orchester nach Chorin lockt, die das Kloster in eine der schönsten Konzertbühnen Brandenburgs verwandeln.“


„750 Jahre Sehnsuchtsort Kloster Chorin“ ist der Titel der Sonderausstellung zur Eröffnung des Jubiläumsjahres.


Das Kloster Chorin feiert in diesem und im nächsten Jahr das 750-jährige Bestehen. Gestiftet wurde das Kloster von den Markgrafen zu Brandenburg. 270 Jahre lebten dort Zisterzienser-Mönche. Vor 480 Jahren wurde die Abtei als Folge der Reformation aufgelöst. Seither wird der Bau säkular genutzt. Im 19. Jahrhundert wurde Karl Friedrich Schinkel bei seinen Reisen auf die Klosterruine aufmerksam und überzeugte das preußische Königshaus, die Reste der Anlage zu erhalten. So wurde sie ab 1817 ein frühes Beispiel preußischer Denkmalpflege.