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„Vom Todesstreifen zum Grünen Band“
Liedtke, Woidke und Nooke laden zu Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Schließung der innerdeutschen Grenze ein

veröffentlicht am 20.05.2022

Der Erinnerung an die Schließung der innerdeutschen Grenze vor 70 Jahren durch die DDR-Regierung ist am 27. Mai ab 15.30 Uhr in Lenzen im Landkreis Prignitz eine Zentrale Gedenkveranstaltung gewidmet. Dazu laden die Präsidentin des Landtags Brandenburg, Ulrike Liedtke, Ministerpräsident Dietmar Woidke und die Beauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, Maria Nooke, ein. Die öffentliche Veranstaltung „Vom Todesstreifen zum Grünen Band“ erinnert an die Todesopfer an der innerdeutschen Grenze sowie an die rund 10.000 Betroffenen der so genannten Aktion „Ungeziefer“, die infolge des DDR-Ministerratsbeschlusses vom Mai 1952 zwangsumgesiedelt, gedemütigt, enteignet und ihrer Heimat beraubt worden waren.


Die Gedenkrede wird Ministerpräsident Woidke halten. Sie ist eingebettet in die szenische Lesung „befriedet“ von Janet Hesse mit Musik von Dirk Bunte. Ihr schließt sich ein von Maria Nooke moderiertes Gespräch mit Zeitzeugen an.


Erinnert wird während der Veranstaltung auf der Elbwiese am Fähranleger Pevestorf-Lenzen auch daran, dass aus dem Todesstreifen das größte Biotopverbundsystem Deutschlands entstand, das „Grüne Band“ – ein Natur-Denkmal der deutschen Teilung. Zum Abschluss wird Umweltminister Axel Vogel das Nationale Naturmonument „Grünes Band Brandenburg“ vorstellen.


Ort:      Elbwiese am Fähranleger Pevestorf-Lenzen in 19309 Lenzen
Zeit:     ab 15.30 Uhr


Die Veranstaltung ist öffentlich und für jedermann zugänglich. Sie wird unterstützt vom Evangelischen Kirchenkreis Prignitz sowie dem BUND. Im Anschluss beginnt um 18:00 Uhr in Lenzen der 11. Elbe-Kirchentag unter dem Motto „Grenzenlos: Elbe“.


 


 

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