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„Ein streitbarer und kritischer Kopf" - Woidke würdigt Andreas Schuster für jahrelangen Einsatz

Anita Kirsten ist erste Frau an der Spitze der GdP

veröffentlicht am 25.02.2022

Ein großes Dankeschön für einen streitbaren und kritischen Kopf mit Ecken und Kanten: Ministerpräsident Dietmar Woidke hat heute den langjährigen Vorsitzenden der Brandenburger Gewerkschaft der Polizei, Andreas Schuster, bei der Landesdelegiertenkonferenz in Potsdam gewürdigt. Woidke betonte bei der Hybridveranstaltung im Potsdamer Kongresshotel: „Die Landesregierung, die Verwaltung und die gesamte Brandenburger Polizei haben Andreas Schuster viel zu verdanken. 31 Jahre lang hat er sich stark gemacht, keinen Konflikt gescheut und den Finger stets in die Wunde gelegt, wenn es darum ging, die Arbeitsbedingungen der Polizei zu verbessern und auf Probleme aufmerksam zu machen."


Schuster, dessen Amtszeit ursprünglich erst heute enden sollte, war im Oktober 2021 aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurückgetreten. Als Nachfolgerin wurde auf der Veranstaltung die 41-jährige Polizeihauptkommissarin Anita Kirsten gewählt. Woidke: „Erstmals steht eine Frau an der Spitze der GdP. Anita Kirsten wünsche ich in ihrem neuen Amt alles Gute und viel Erfolg. Sie kennt die Polizei und verfügt über die notwendige kommunikative und soziale Kompetenz. Als langjährige Gewerkschaftsfunktionärin ist sie die Richtige im richtigen Amt."


Der Ministerpräsident dankte allen Polizistinnen und Polizisten im Land für ihre Arbeit, die eine tägliche Gratwanderung sei. Woidke: „Die Vielfalt der Aufgaben verlangt vieles ab, und seit zwei Jahren kämpfen die Kolleginnen und Kollegen unermüdlich gegen Folgen und Begleitumstände der Corona-Pandemie an. Immer wieder werden sie bei Protesten angefeindet, beleidigt und angegriffen. Diese verbalen und körperlichen Angriffe verurteile ich zutiefst."


Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die stärkste Interessensvertretung der Brandenburger Polizei. Ihr gehören gegenwärtig über 7.500 Mitglieder an. Die GdP vertritt die beruflichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen Interessen der heutigen und ehemaligen Beschäftigten der Polizei.

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