Staatskanzlei

Musikalische Botschafter des Landes

Empfang für die Preisträger des Bundesmusikwettbewerbs

veröffentlicht am 08.07.2026

Botschafter einer lebendigen Musikkultur im Land Brandenburg: Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke hat heute in der Potsdamer Staatskanzlei die brandenburgischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“ empfangen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden neben dem „Sonderpreis des Ministerpräsidenten für herausragende musikpädagogische Leistung“ auch die Sonderpreise vom Bildungs- sowie vom Kulturministerium vergeben.

 

Woidke zeigte sich beeindruckt von den musikalischen Nachwuchstalenten: „Große musikalische Momente sind die Krönung eines langen Weges. Er beginnt mit einer neugierig gespielten Melodie, einer ersten Unterrichtsstunde und dem Mut, vor Publikum aufzutreten. Wer Musik macht, lernt zuzuhören, sich auszudrücken und über sich hinauszuwachsen. Genau das haben die Brandenburger Preisträgerinnen und Preisträger beim Bundeswettbewerb ‚Jugend musiziert‘ auf beeindruckende Weise bewiesen. Sie haben mit ihren Instrumenten und Stimmen Geschichten erzählt und Emotionen geweckt. Auf diese jungen Menschen können wir stolz sein.“

 

Den Sonderpreis des Ministerpräsidenten für herausragende pädagogische Leistungen erhielt Susan Eveson Handy. Die gebürtige Britin, studierte Klavier und Korrepetition an der Royal Academy of Music in London, wo sie anschließend als Juniorprofessorin arbeitete. Seit 2005 lehrt sie an der Kreismusikschule Potsdam-Mittelmark. Neben dieser Tätigkeit engagiert sich Frau Eveson Handy für die musikalische Talentförderung des Landes, indem sie Exzellenzzirkel, Meisterkurse und Probespiele begleitet.

 

Woidke betonte in seiner Laudatio: „Susan Eveson Handy zeichnet sich durch besondere musikalische Professionalität und ein hohes Maß an pädagogischem Einfühlungsvermögen aus. Dieses Zusammenwirken spiegelt sich regelmäßig in großen musikalischen Erfolgen ihrer Schülerinnen und Schüler wider. Sie steht damit beispielhaft für die wichtige Funktion der Korrepetition im Rahmen der musikalischen Ausbildung des Landes Brandenburg.“

 

Der Sonderpreis des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport ging an die junge Pianistin Anfisa Dodul von der Kreismusikschule Ostprignitz-Ruppin.

 

Bildungsminister Gordon Hofmann: „Ich freue mich, eine hochtalentierte junge Musikerin aus Brandenburg auszeichnen zu dürfen. Anfisa Dodul hat im Landeswettbewerb in der Kategorie ‚Klavier Solo‘ in ihrer Altersgruppe die Höchstpunktzahl von 25 erreicht und errang mit ihrem Vortrag einen ersten Preis. Noch ist sie zu jung für den Bundeswettbewerb, aber ich bin gewiss, dass Anfisa Dodul uns in den kommenden Jahren noch mit tollen musikalischen Leistungen begeistern wird. Herzlichen Glückwunsch!“  

 

Der Sonderpreis des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur ging an das Horntrio der Städtischen Musikschule Potsdam „Johann Sebastian Bach“ mit Charlotte Monjé (13), Helene Beyer (12) und Thewes Karkow (13), das einen dritten Bundespreis in der Altersgruppe III erreichte.

 

Kulturministerin Dr. Manja Schüle: „Glückwunsch an das Horntrio der Städtischen Musikschule Potsdam ‚Johann Sebastian Bach‘! Es war nicht nur beim Landeswettbewerb erfolgreich – das Ensemble bereichert seit 2024 auch regelmäßig das kulturelle Leben in Potsdam, unter anderem bei Veranstaltungen des Bürgerstifts am Heiligen See, der Stiftung Großes Waisenhaus zu Potsdam oder des Jagdschlosses am Stern. Nicht nur die Mädchen und Jungen des Horntrios, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ‚Jugend musiziert‘ stehen für eine erfolgreiche Talentförderung und sind damit auch Aushängeschild unserer Musikschulen mit ihren großartigen und engagierten Lehrkräften. Dafür herzlichen Dank!“

 

Fotos von der Veranstaltung können im Anschluss auf www.brandenburg.de kostenfrei unter der Nennung der Quelle „Presseamt; Staatskanzlei Brandenburg“ verwendet werden.

Pressemitteilung als PDF (application/pdf 86.2 KB)