Brandenburg-Tag auf der Grünen Woche: Woidke sichert Land- und Ernährungsbranche weiterhin Unterstützung zu
100. Grüne Woche
veröffentlicht am 19.01.2026
Seit 32 Jahren ist die Brandenburg-Halle fester Bestandteil der Grünen Woche in Berlin – ein Ort, an dem die Vielfalt der regionalen Land- und Ernährungswirtschaft und die Stärke der ländlichen Räume sichtbar werden. Besonders der traditionelle Brandenburg-Tag steht für Landespräsentation, regionale Genüsse und Branchendialog mit Politik und Verbraucherinnen und Verbrauchern. Den Startschuss für den Brandenburg-Tag 2026 gaben heute Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt auf der Bühne der Brandenburg-Halle.
Woidke betonte in seiner Eröffnungsrede: „Die Brandenburg-Halle stellt zur Schau, was unser schönes Flächenland ausmacht und wie leistungsfähig und anpassungsbereit unsere Land- und Ernährungswirtschaft ist. Hier riecht’s nach frischem Brot, hier schmeckt’s nach den berühmten eingelegten Gurken, hier blickt das Auge auf die ganze Pracht und Vielfalt, die unser Bundesland zu bieten hat. Uns Brandenburgerinnen und Brandenburgern steckt die Landwirtschaft schon in der DNA. Damit das so bleibt, werden wir uns auch in neuer Regierungszusammensetzung weiterhin für bessere Rahmenbedingungen für die Land- und Ernährungswirtschaft und für den Erhalt unserer Kulturlandschaften einsetzen! Der Abbau von Bürokratie steht bei uns im Land ganz oben auf der Agenda.“
Deutliche Kritik äußerte Woidke an den von der EU ab 2028 vorgesehenen Plänen zur verpflichtenden Degression und Kappung der flächenbezogenen Einkommensstützung. Diese seien für viele Betriebe existenzbedrohend. Er unterstütze die von den ostdeutschen Agrarministerinnen und -ministern gemeinsam mit den ostdeutschen Landesbauernverbänden abgegebene „Berliner Erklärung“. Brandenburg setze sich klar für die Förderung aller Betriebe ein. Zudem müsse die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) als eigenständiger Politikbereich erhalten bleiben – mit einem ausreichend ausgestatteten, eigenständigen Budget.
Ministerin Mittelstädt lud Besucherinnen und Besucher der Messe Berlin ein, die Vielfalt Brandenburgs zu entdecken: „Die Brandenburg-Halle ist seit über 30 Jahren das Schaufenster für hochwertige und überwiegend regionale Produkte. Über 70 Ausstellende bieten regional erzeugte Lebensmittel, innovative Neuerungen, Angebote aus der Tourismusbranche und allerhand Wissenswertes zu Natur und Landwirtschaft. Verbraucherinnen und Verbraucher haben hier die Möglichkeit, sich direkt bei den Produzenten zu informieren und von der Qualität überzeugen zu lassen. Die Vielfalt der Brandenburg-Halle – mit Traditionsmarken und jungen Unternehmen sucht ihresgleichen auf der Grünen Woche und sie zeigt jedes Jahr aufs Neue, dass Brandenburg ein wichtiger Standort der Land- und Ernährungswirtschaft mit Zukunft bleibt. Ich lade alle Besucherinnen und Besucher zudem dazu ein – neben den vielen Leckereien – auch einen Blick auf die Bühne zu werfen, wo ein buntes Programm und viel Musik die passende Untermalung bietet.“
Auf der Brandenburg-Bühne erfolgte unter anderem die offizielle Staffelstabübergabe für das 21. Dorf- und Erntefest am 12. September 2026. Den Staffelstab für die Ausrichtung übernahm Dr. Stephan Burow, Bürgermeister der Gemeinde Planebruch für den Ort Damelang, von Ralf Lehmann, Bürgermeister des vorherigen Ausrichters Bad Freienwalde. Der Ort Damelang, im Landkreis Potsdam-Mittelmark am Rande des Naturparks Hoher Fläming gelegen, zeichnet sich durch ein aktives Vereinsleben und eine über 800-jährige Geschichte aus. Die nahegelegenen Belziger Landschaftswiesen mit dem Großtrappenschutzgebiet ziehen Naturliebhaber und Wanderer an.
Mehr zum Bühnenprogramm und den Ausstellenden unter:
www.gruenewoche-brandenburg-halle.de

