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Vorletzter Deichabschnitt bei Breese fertig gestellt - Woidke: „Arbeiten werden zügig fortgesetzt"

veröffentlicht am 01.11.2018

Der Hochwasserschutz in der Prignitz kommt zügig voran. Ministerpräsident Dietmar Woidke übergab heute an der Elbe den vorletzten Teilabschnitt der Deichanlagen, die den Ort Breese vor Fluten schützen werden.  Damit wurde zugleich die neue Ortsumgehung Breese freigegeben, denn ein Abschnitt der Straße verläuft auf der Krone dieses Dammabschnitts. Die Fertigstellung der insgesamt 4,5 Kilometer langen Hochwasserschutzanlagen ist für 2020 geplant.


Woidke sagte: „Wir stehen nach den zerstörerischen Hochwassern der vergangenen Jahre bei den Menschen der Region im Wort, den Deichbau mit Nachdruck voranzutreiben. Und wir halten unsere Zusage. Auch das Baulos 2 wurde fristgerecht fertig gestellt."


Breese liegt etwa drei Kilometer von der Elbe und 300 Meter von der Stepenitz entfernt. Durch den Rückstau der Elbe in die Stepenitz war der Ort bei vergangenen Hochwassern immer wieder stark gefährdet, im Jahr 2013 wurde er überschwemmt.


Seit 2014 werden die Deichanlagen bei Breese erneuert und ausgebaut. Rund 80 Prozent der Deiche um Breese sind fertig gestellt. Woidke: „Für die Sicherheit der Menschen und den Schutz ihres Hab und Guts ist das eine wichtige Etappe. Für uns ist es zugleich Ansporn, zügig und in hoher Qualität weiterzumachen." 


Durch den Bau der Straße auf der Krone des Deichabschnitts werden zugleich das Gewerbegebiet Wittenberge-Süd  und der Elbe-Hafen besser an die B 189 angebunden. Woidke: „Das kombinierte Deich- und Straßenbauprojekt hat viele Gewinner." Er dankte allen Beteiligten für ihre engagierte Arbeit, zumal die Baumaßnahmen durch eine umfangreiche Bergung von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg erschwert wurden.


Der gesamte Bauabschnitt (auf 2,5 Kilometern Länge Straßenbau, Deich- und Brückenbau) war ein Gemeinschaftsprojekt des Landesbetriebs Straßenwesen, des Landesamtes für Umwelt, der Stadt Wittenberge und der Gemeinde Breese. Die Baukosten lagen insgesamt bei 15,3 Millionen Euro. Die Finanzierung erfolgte aus Landesmitteln.

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