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Familie
Familie Foto: ©goodluz - stock.adobe.com

Gesellschaft und Zusammenleben

Der demografische Wandel verändert unsere Gesellschaft. „Wir werden älter und wir werden weniger“ ist die Kurzformel, mit der demografiebedingte Folgen auf einen Nenner gebracht werden.

Aufgabe der Politik ist es, das gesellschaftliche Zusammenleben unter diesem Blickwinkel neu zu gestalten. Das heißt an erster Stelle, die Bedeutung von Kindern für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft zu erkennen und die Rahmenbedingungen für Familien und Kinder so zu verbessern, dass bestehende Kinderwünsche neben anderen Lebenswünschen verwirklicht werden können.

Ein wesentlicher Grundpfeiler der Gesellschaft ist aber auch die zahlenmäßig wachsende ältere Generation. Heutige Senioren sind im Allgemeinen länger fit und beweglich und wollen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben führen. Mit dem von ihnen im Lauf ihres Lebens gesammelten Erfahrungswissen verfügen sie über Potentiale, die von der Gesellschaft benötigt werden.

Im Zuge des demografischen Wandels verändern sich auch die Familienstrukturen. Wo nötig muss die herkömmliche Familie durch andere Strukturen – ehrenamtliches Engagement, generationsübergreifende Beziehungen oder Nachbarschaftshilfe – ergänzt werden.