Woidke: „Kein Platz für Terror, Antisemitismus und Hass in unserer Gesellschaft“
veröffentlicht am 06.10.2026
Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke gedenkt am Mittwoch (7. Oktober) der Opfer des Überfalls der Hamas auf Israel. Er nimmt auf Einladung des Erzbischofs Dr. Heiner Koch, des Bischofs Dr. Christian Stäblein sowie des Rabbiners Prof. Dr. Andreas Nachama am interreligiösen Gottesdienst in der Berliner Gedächtniskirche teil und spricht anlässlich des Gedenkens ein paar Worte.
Woidke: „Der 7. Oktober 2023 war eine tiefe Zäsur. Drei Jahre danach trauern wir gemeinsam an der Seite der Opfer des Hamas-Terrors. Wir erinnern an die Menschen, die ermordet, gequält, verletzt und verschleppt wurden. Wir denken an ihre Angehörigen und an alle, deren Leben seitdem nur noch ein ‚davor‘ und ein ‚danach‘ hat. Dass Menschen verschiedenen Glaubens beim interreligiösen Gedenkgottesdienst zusammenstehen, ist kein bloßes Ritual. Es ist unsere klare Antwort: Terror, Antisemitismus und Hass haben keinen Platz in unserer Gesellschaft.“
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Termin: |
Mittwoch, 7. Oktober 2026 |
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Uhrzeit: |
18:00 Uhr |
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Ort: |
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin |
Hintergrund:
Am Morgen des 7. Oktober 2023 durchbrachen Kämpfer der radikalislamischen Hamas die Grenzanlagen des Gazastreifens und verübten einen großangelegten Terrorangriff auf Israel. Sie töteten fast 1.200 Menschen und verschleppten etwa 250 Geiseln in den Gazastreifen. Daraufhin folgte ein israelischer Militärschlag gegen die Hamas und ein neuer Krieg in einem seit langem schwelenden Konfliktherd brach aus. Seitdem starben zehntausende Menschen, darunter auch viele Zivilisten.

