Staatskanzlei

Désirée Schrade wird neue Leiterin der ZABH

veröffentlicht am 28.04.2026

Zu den Ergebnissen der Kabinettssitzung teilt Regierungssprecherin Ines Filohn mit:

Desirée Schrade übernimmt zum 1. Mai 2026 die Leitung der Zentralen Ausländerbehörde (ZABH). Das Kabinett hat heute der Personalie zugestimmt. Für den Monat Mai ist eine Übergangsphase vorgesehen: Der bisherige ZABH-Leiter Olaf Jansen wird die Amtsübernahme begleiten und so einen umfassenden Wissenstransfer sicherstellen. Damit soll ein nahtloser Übergang in der Behördenleitung gewährleistet werden. Olaf Jansen tritt im Anschluss in die Regelaltersrente ein. Er war seit April 2019 Leiter der Behörde.

Minister René Wilke betonte: „Ich freue mich sehr, dass Désirée Schrade dieses wichtige Amt übernimmt. Sie hat sich im Auswahlverfahren als die am besten geeignete Kandidatin durchgesetzt und das Gremium insbesondere mit ihrer Expertise im Asylrecht sowie ihrem ausgeprägten Verständnis für politische Prozesse und Zusammenhänge überzeugt. Zugleich bringt sie eine hohe Kommunikationsstärke nach innen wie nach außen mit. Mein besonderer Dank gilt Olaf Jansen für seine langjährige, professionelle Leitung der ZABH. Mit großem Engagement, klarer Kommunikation und hoher fachlicher Expertise hat er die Arbeit der Behörde maßgeblich geprägt.“

Hintergrund: Désirée Schrade ist Juristin und bislang als selbstständige Rechtsanwältin mit eigener Kanzlei für Familien- und Strafrecht in Frankfurt (Oder) tätig. Seit 2024 engagiert sie sich ehrenamtlich in der Kommunalpolitik als Mitglied und Vorsitzende der dortigen Stadtverordnetenversammlung sowie als Kreisvorsitzende der CDU. Sie wurde in Luckenwalde geboren, wuchs im Havelland auf und lebt heute mit ihrer Familie in Frankfurt (Oder) und Müllrose.

Die ZABH ist eine Landesoberbehörde mit zentralen Vollzugsaufgaben im Ausländerrecht. Derzeit sind dort 152 Beschäftigte tätig. In den Standorten der Erstaufnahmeeinrichtung sind aktuell insgesamt 2.213 Personen untergebracht.

Das Foto kann kostenfrei verwendet werden unter Nennung der Quelle: „MASGZ Brandenburg“.

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