Staatskanzlei

Woidke und Kretschmer besichtigen Tagebau Nochten und besuchen die LEAG am Hauptsitz Cottbus

veröffentlicht am 04.02.2018

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke besucht am Mittwoch gemeinsam mit seinem sächsischen Amtskollegen Michael Kretschmer die Lausitz Energie Bergbau AG und Lausitz Energie Kraftwerke AG (LEAG). Auf Initiative Woidkes informieren sich die beiden Regierungschefs im aktiven Tagebau Nochten (Sachsen) über die Braunkohleförderung. Anschließend führen sie am Hauptsitz der LEAG in Cottbus (Brandenburg) Gespräche mit dem Vorstand und den Betriebsräten. Dabei geht es unter anderem auch mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer neuen Bundesregierung um Fragen zur Zukunft der Braunkohle und der Tagebaue sowie zum Strukturwandel in der Lausitz.

Teile des Programms sind presseöffentlich. Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen. Beachten Sie dazu die Hinweise im Ablauf.

Presseöffentlicher Ablauf:

  • 10.00 bis 11.30 Uhr​​Besichtigung Tagebau Nochten mit anschließenden Pressestatements
    Treffpunkt: Tagesanlagen Boxberg,Verwaltung, Alte Bautzener Straße 103, 02943 Boxberg
    Begleitung durch Medienvertreter nur nach vorheriger Anmeldung unter presseamt@stk.brandenburg.de. Achtung: Festes Schuhwerk nötig!
  • 16.30 Uhr​Pressestatements der Ministerpräsidenten und des Vorstandsvorsitzenden der LEAG, Helmar Rendez, nach Gesprächen mit Vorstand und Betriebsräten
    ​​​​Treffpunkt: Foyer im Hauptgebäude der LEAG,
    ​​​​Vom-Stein-Straße 39, 03050 Cottbus

Hintergrund: Die LEAG betreibt die vier Lausitzer Tagebaue Jänschwalde und Welzow-Süd in Brandenburg sowie Nochten und Reichwalde in Sachsen. In den genehmigten Abbaufeldern liegen nach Unternehmensangaben rund 900 Millionen Tonnen Rohkohle. Mit der Kohle werden die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe in Brandenburg sowie Boxberg in Sachsen versorgt. Im vergangenen Jahr förderte das Unternehmen 61,2 Millionen Tonnen Rohkohle, allein in Nochten waren es 18,5 Millionen Tonnen. In diesem Tagebau liegen noch etwa 205 Millionen Tonnen Rohkohle.

Allein im Berbau arbeiten mehr als 5.000 Menschen, darunter etwa 370 Lehrlinge.

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