Forschung in Brandenburg

Die Wissenschaftspolitik des Landes Brandenburg hat sich als ein leistungsfähiges Instrument der Landesentwicklung erwiesen. Der zielgerichtete Aufbau der Forschungsinfrastruktur hat bedeutende Entwicklungen des regionalen Strukturwandels eingeleitet und vorangebracht.
Jede der großen Forschungsgemeinschaften ist im Land Brandenburg vertreten:
- vier Einrichtungen der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren,
- acht Institute der Leibnizgemeinschaft,
- drei Institute der Max-Planck-Gesellschaft (MPG),
- vier Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG).
Von großer Bedeutung ist auch die enge Kooperation der Forschungseinrichtungen mit den Hochschulen des Landes. Entsprechende Vereinbarungen zwischen beiden ermöglichen somit komplementäre Entwicklungen.
Mit gemeinsamen Berufungen werden Wissenschaftler der Forschungseinrichtungen in den Lehrbetrieb der Hochschulen eingebunden. Den Studierenden steht damit in außeruniversitären Einrichtungen eine hochmoderne Forschungsinfrastruktur zur Verfügung.
Das Land Brandenburg hat seine gewachsenen Wissenschaftstraditionen aufgegriffen und weiter entwickelt. Das Gesamtprofil der Forschungsdisziplinen bestimmt die Struktur von Brandenburgs Forschungslandschaft.
Geisteswissenschaften und naturwissenschaftliche Grundlagenforschung besitzen eine große gesellschaftliche Relevanz und leisten einen wichtigen Beitrag für die moderne Industrie- und Wissensgesellschaft.
Die technisch orientierten Fachrichtungen schaffen Produkt- und Verfahrensinnovationen und sichern damit die technologischen Voraussetzungen für den Übergang in die Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft.


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