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Dr. Alexander Dix, der Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg

nachgefragt... bei Dr. Alexander Dix

Landesbeauftragter für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht

Wenn Sie einen Roman über die Brandenburger Landesverwaltung schreiben würden: welchen verkaufsträchtigen Titel würden Sie ihm geben?
"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten,
wo kämen wir hin, und niemand ginge,
um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge."
Dieses Gedicht von Kurt Marti ist zwar etwas zu lang für einen Roman-Titel, aber kurz genug, um einen entscheidenden Gedanken zu transportieren.

Was hätte Daniel Düsentrieb zur Verwaltungsmodernisierung beigetragen?
Einen Taschen-Computer, mit dem jede Bürgerin und jeder Bürger in Brandenburg in datenschutzgerechter Weise erfahren kann, was die Verwaltung über ihn weiß.

Welches Ostprodukt sähen Sie am liebsten bei jeder Besprechung auf dem Tisch?
Salami aus der Schorfheide.

Welches Element der Modernisierung setzen Sie in der Verwaltung Ihres privaten Haushalts bereits erfolgreich ein?
Meine Frau führt regelmäßig Mitarbeitergespräche mit mir.

Welche Eigenschaft der Brandenburger schätzen Sie besonders, welche nicht?
Ich schätze an Brandenburgern - wie an allen anderen Menschen auch - Geradlinigkeit und Offenheit, dagegen kann ich Hinterhältigkeit bei niemandem leiden.

Der Verwaltungs-Oskar geht in diesem Jahr an...?
Der Verwaltungs-Oskar geht in diesem Jahr an Dr. Helmut Bäumler, den schleswig-holsteinischen Datenschutzbeauftragten und Vorstand des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz in Kiel, weil er das Virtuelle Datenschutzbüro realisiert hat. Ein Besuch unter http://www.datenschutz.de lohnt sich!

Nennen Sie bitte abschließend eine Ihrer Tätigkeiten, die Ihnen überflüssig erscheint!
Da schweigt des Datenschützers Höflichkeit.

(Homepage des LDA)


23.12.2002