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Strukturveränderung macht fit für die Zukunft im LS

Im Landesbetrieb Straßenwesen (LS) ist die Notwendigkeit zur Stelleneinsparung ein ständiger Begleiter der betrieblichen Entscheidungen geworden. Kompensiert wird dieser Trend durch weitere Strukturreformen, die mit einer neuen Aufgabenteilung zu verbinden sind.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Landes Brandenburg und daraus resultierenden Vorgaben für den landesweiten Abbau von Personalstellen haben den jungen Landesbetrieb vor die schwierige Herausforderung gestellt, entstehende Engpässe durch intelligente Managementkonzepte zu kompensieren.

Eine Lösung ist in der Verschmelzung von Niederlassungen erkannt worden. Die Verschmelzung führt zu größeren Zuständigkeitsbereichen und ermöglicht eine Konzentration des Personals pro Niederlassung. Seit Beginn des Jahres 2007 ist die Anzahl der Niederlassungen von sieben auf jetzt vier reduziert worden. So ist der Landesbetrieb in seiner Leitungsstruktur - nur zwei Jahre nach seiner Gründung - erneut konzentriert und gestrafft worden.

Dass der LS dennoch in der Fläche des Landes präsent bleibt, zeigt die nebenstehende Abbildung: Seit dem 1. Januar 2007 besteht der LS aus den vier Niederlassungen (NL) Autobahn, Ost, Süd, West und einer Zentrale in Hoppegarten. Alle Regionen des Landes sind somit berücksichtigt. Das ist und bleibt ein Qualitätsmerkmal des modernen Straßenwesens, denn Straßen sind dichter am Kunden dran als manche anderen Bereiche der Infrastruktur.

Doch wie wird die Qualitätssicherung konkret bewerkstelligt? Die Antwort liegt in einer flexiblen Sicherstellung der Versorgung auf Basis einer neuen Aufgabenteilung. Etwa 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an mehr als 50 Standorten (überwiegend in den Straßenmeistereien) für den Erhalt und den Ausbau der Straßeninfrastruktur. Der LS steht nun vor der Herausforderung, die bestehenden Grenzen der einzelnen Organisationseinheiten durch eine wechselseitige Übernahme von bestimmten Aufgaben partiell zu überwinden. Die erforderlichen Personaleinsparungen können dadurch besser ausgeglichen werden.

Der optimale Einsatz des Personalbestandes und vor allem das persönliche Weiterkommen sollen im LS über eine auszubauende Personalentwicklungskonzeption besser abgesichert werden. Voraussetzung dafür ist ein modernes Personalinformationssystem. Als Pilotbehörde ist der LS an der Entwicklung einer solchen Software seit Ende 2005 beteiligt.

katja.michalk@ls.brandenburg.de
karin.lutz@mir.brandenburg.de


30.04.2007