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Personalaustausch

Berlin und Brandenburg tauschen sich aus

Die Länder Berlin und Brandenburg haben weiterhin das gemeinsame Ziel eines Zusammenschlusses, auch wenn der Zeitrahmen dafür noch nicht bestimmt ist. Dennoch laufen bereits in vielerlei Hinsicht die Vorbereitungen in den Verwaltungen.

Am 13. Dezember sind die Landesregierung Brandenburg und der Senat von Berlin zusammengekommen und haben unter anderem eine Vereinbarung zum Austausch von Personal der beiden Landesverwaltungen unterzeichnet. Danach werden künftig insbesondere Beschäftigte des höheren und gehobenen Dienstes für die Dauer von 6 – 24 Monaten in der jeweilig anderen Verwaltung tätig werden. Die Idee, die dahinter steht: Das Zusammengehen beider Länder wird umso schneller und besser gelingen, wenn es von den Beschäftigten aus eigener Anschauung und positiver Erfahrung mitgetragen wird. Der Weg zu einer Fusion unserer Länder wird schnell konkreter, wenn die Menschen aus den Verwaltungen sich im Rahmen ihrer täglichen Arbeit kennen lernen und dabei ihre Kenntnisse und den Blickwinkel erweitern können. Die Einsicht in neue und andere Zusammenhänge wird die Unsicherheit des Einzelnen auf beiden Seiten abbauen. Darüber hinaus können die Tauschpartner Akzente für die eigene Personalentwicklung setzen. Das Austauschprogramm läuft selbstverständlich auf freiwilliger Basis und adelt die Beteiligten durch ihren persönlichen Einsatz. Nach Beendigung des Austausches kehren die Beschäftigten, reich an Erfahrungen, wieder auf ihren früheren Dienstposten zurück.
Wer begleitet diesen Austausch? In jedem Land gibt es eine zentrale Koordinierungsstelle, die die Personalverwaltungen, aber auch die Tauschwilligen berät und an der Evaluation der Ergebnisse dieses Personalaustausches mitwirken wird. Die jeweiligen Landesregierungen werden regelmäßig von den Koordinierungsstellen über den Personalaustausch unterrichtet.

Michaela Schubert-Linke ]
michaela.schubert-linke@mdf.brandenburg.de

17.01.2006