Zwei Länder – ein Amt für Statistik
Am 13. Dezember 2005 war es endlich soweit. Nach langwierigen Vorbereitungen haben der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck und sein Berliner Kollege, der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, auf der gemeinsamen Kabinettsitzung der beiden Landesregierungen einen Staatsvertrag zur Errichtung eines Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg unterzeichnet.
Es soll ein gemeinsames statistisches Amt beider Länder in der Rechtsform einer Anstalt öffentlichen Rechts durch die Zusammenführung des Statistikbereichs des Landesbetriebes für Datenverarbeitung und Statistik Brandenburg mit dem Statistischen Landesamt Berlin gebildet werden.
Ziel ist es, die länderübergreifende Zusammenarbeit weiter zu stärken und durch die organisatorische Bündelung gleichartiger Aufgaben einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung zu leisten.
Innenminister Schönbohm und Senator Dr. Körting haben eine sozialverträgliche Umsetzung der Umstrukturierungsmaßnahmen zugesagt. Die Personalvertretungen waren von Beginn an in die Projektarbeit zur Neuordnung der Statistik für Berlin und Brandenburg einbezogen und die Beschäftigten beider Statistikeinrichtungen zeitnah über den Projektverlauf informiert. Der Abschluss eines Überleitungstarifvertrags mit den Gewerkschaften und den Berufsverbänden zur sozialverträglichen Ausgestaltung des Überganges in díe gemeinsame Statistikeinrichtung beider Länder ist geplant.
[ Matthias Pawlitzky ]
matthias.pawlitzky@mi.brandenburg.de
17.01.2006

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