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Michaela Schubert-Linke

Die Realität zwingt zum Handeln!

m Dezember 2004 traten Herr Stoiber und Herr Müntefering vor die Kameras und verkünden das Scheitern der so genannten Föderalismusreform. Man konnte sich in der Kommission nicht über die Bildungspolitik einigen.
Inzwischen haben alle 16 Ministerpräsidenten die Pläne der großen Koalition zur Föderalismusreform akzeptiert und sehen darin einen vernünftigen Kompromiss. Aber ein Kompromiss, das liegt in der Natur der Sache, heißt auch ein Stück von eigenen Vorstellungen zurückzutreten. Dennoch zwingt die Realität zum Handeln, denn kein Weg führt an der Neuordnung der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern vorbei.
Für Brandenburg eröffnen sich damit durchaus neue Perspektiven, ein eigenes, landesspezifisches Profil zu entwickeln. Mehr Gestaltungsfreiheit und Eigenverantwortung können auch bei uns neue Kräfte frei setzen, von der Modernisierungsziele wie Transparenz und Bürgernähe nur profitieren werden.

m Dezember 2004 traten Herr Stoiber und Herr Müntefering vor die Kameras und verkünden das Scheitern der so genannten Föderalismusreform. Man konnte sich in der Kommission nicht über die Bildungspolitik einigen.
Inzwischen haben alle 16 Ministerpräsidenten die Pläne der großen Koalition zur Föderalismusreform akzeptiert und sehen darin einen vernünftigen Kompromiss. Aber ein Kompromiss, das liegt in der Natur der Sache, heißt auch ein Stück von eigenen Vorstellungen zurückzutreten. Dennoch zwingt die Realität zum Handeln, denn kein Weg führt an der Neuordnung der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern vorbei.
Für Brandenburg eröffnen sich damit durchaus neue Perspektiven, ein eigenes, landesspezifisches Profil zu entwickeln. Mehr Gestaltungsfreiheit und Eigenverantwortung können auch bei uns neue Kräfte frei setzen, von der Modernisierungsziele wie Transparenz und Bürgernähe nur profitieren werden.
Eine besondere Zukunftsaufgabe wird z.B. im Rahmen der Bildungspolitik der Hochschulbereich einnehmen, der künftig sowohl inhaltlich als auch finanziell stärker von unserem Land aus gestaltet werden muss. Ziel muss es sein, dass Studenten das Studieren im Land Brandenburg als mindestens so attraktiv erleben, wie in anderen beliebten Universitätsstädten. Wenn Potsdam auch nicht, wie z.B. München die Alpen vor der Haustür hat, so hat es doch Sanssouci, eine großartige Seenlandschaft und eine exzellente Ausbildung zu bieten.

Michaela Schubert-Linke ]
michaela.schubert-linke@mdf.brandenburg.de

16.01.2006