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Dr. Dietmar Woidke

nachgefragt...bei Dr. Dietmar Woidke, Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz

Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Verbraucherschutz

1. Wenn Sie Chef eines Theaterensembles wären: Wie hieße Ihr neu-estes Bühnenstück über die Brandenburger Landesverwaltung und welchem Genre würde es zuzuordnen sein? Don Carlos. Wir sind ja im Schillerjahr und ich habe gerade die wunderbare Premiere in Cottbus erlebt. Idealistischer Jüngling gegen Vater, der auch nicht in allem Unrecht hat: Gehn Sie Europens Königen voran./Ein Federzug von dieser Hand, und neu/ Erschaffen wird die Erde./ Geben Sie Gedankenfreiheit.

2. Welchen Rat hätte Fürst Pückler dem Landesvater in Sachen Verwaltungsmodernisierung gegeben? Dennoch aber weiche das Einzelne, wo es Not tut, auch hier immer dem Ganzen (aus „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei“).

3. Wo ist Ihr Lieblingsplätzchen in Brandenburg? Die Euloer Teiche bei Forst.

4. Welches ist Ihr „liebstes“ Fremdwort im Zusammenhang mit der Verwaltungsmodernisierung und warum? E-government, das klingt so schön nach sterilen Großraumbüros, weißen Hemden, Business-Kostüm und Kaffeemaschinen im Flur.

5. Welches Element der Modernisierung setzen Sie in der Verwaltung Ihres privaten Haushalts bereits erfolgreich ein? Meinen internetfähigen PC, denn damit umgehe ich die Öffnungszeiten von Banken und Geschäften.

6. Nennen Sie eine Ihrer Tätigkeiten, die Ihnen überflüssig erscheint! Interne Sitzungen ohne Ergebnis.

7. An was denken Sie, wenn Sie eine Vision für Brandenburg entwickeln könnten?
Ein wirtschaftlich und ökologisch vorbildliches Land mit vielen jungen Familien.


16.01.2006