Warum nicht mal nach Berlin?
Personalaustausch mit der Senatsverwaltung
Die Zusammenarbeit zwischen Berlin und Brandenburg ist viel besser als ihr Ruf.
Dies unterstreicht nicht zuletzt das Aktionsprogramm, welches vom gemeinsamen Koordinierungsrat der Regierungen beider Länder initiiert wurde. Dieses Programm beinhaltet u.a. einen regelmäßigen Personalaustausch in den Verwaltungen in Form von länderübergreifenden Rotationen. Das soll heißen: Brandenburger nach Berlin, Berliner nach Brandenburg. Niemand braucht allerdings Angst zu haben, auf Dauer ohne Großstadtstress oder ländliche Idylle leben zu müssen, denn der Einsatz wird zeitlich begrenzt.Das Kabinett hat beschlossen, hierfür ein Konzept zu erarbeiten, das den Austausch von Beschäftigten der Ministerialverwaltung Brandenburgs und der Senatsverwaltung Berlins regelt. Der Entwurf eines Rahmenkonzeptes liegt auch bereits vor. Dass dadurch die Zusammenarbeit beider Länder eine neue Qualität erreichen wird, steht außer Frage und natürlich können auch aktuelle Fragen der Verwaltungsmodernisierung mit einbezogen werden. Aufgabengebiete, die auf beiden Landesebenen vertreten sind, sollen sinnvoller Weise den Schwerpunkt bilden und gleichzeitig hat man dabei im Blick, die persönliche und berufliche Entwicklung der Teilnehmer zu unterstützen.
Teilnehmer werden vor allem diejenigen Beschäftigten sein, die in ihrem Aufgabengebiet Personal- und Ressourcenverantwortung tragen. Also dann, Start frei für ein noch besseres Kennenlernen, einen vertieften Erfahrungsaustausch und für individuelle Kompetenzerweiterung.
Das Ganze nicht unbedingt unter dem landläufigen Motto „Gemeinsam sind wir stark“, aber vielleicht mit der bescheidenen Aussage, gemeinsam wird einiges sinnvoller.
michaela.schubert-linke@stk.brandenburg.de
22.09.2004

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