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Brüssel

Brüssel ruft!

Entsendung Nationaler Experten

Brüssel wird nachgesagt, dass es sich dort gut arbeiten, aber auch leben lässt.

Beschäftigte des höheren Dienstes können diese Vorzüge seit einiger Zeit für die Dauer von maximal vier Jahren selbst erfahren, wenn sie an einer Tätigkeit bei der Europäischen Kommission (EKOM) interessiert sind.

Das Verfahren ist einfach: Interessierte Beschäftigte können sich bei der Koordinierungsstelle für Personalmanagement der Staatskanzlei (KPM) in einen so genannten Bewerberpool für Nationale Experten des Landes Brandenburg eintragen lassen. Erfolgt auf Grund dieser Bewerbung die Entsendung zur EKOM, werden dort die einem Referenten entsprechenden Aufgaben wahrgenommen.

Hinter dem Verfahren steht die Idee, zum einen die personelle Präsenz Brandenburgs in Brüssel sowohl qualitativ als auch quantitativ zu verbessern, zum anderen verfügen die Ressorts durch die Entsendung eigener MitarbeiterInnen über direkte Ansprechpartner in der Kommission.

Das ist in zweifacher Hinsicht wichtig: In Brüssel wird Verständnis für die Belange der entsprechenden Ressorts geschaffen. Außerdem erhalten die Nationalen Experten Einblicke in die Entstehung und den Ablauf europäischer Entscheidungsprozesse.

Der Aufruf der KPM und des Ministeriums der Justiz und für Europaangelegenheiten an die Beschäftigten der Landesverwaltung, sich bis zum 31.7.2004 für den Bewerberpool registrieren zu lassen, hat ein breites Echo gefunden. Ein besonders starkes Interesse konnte für die Bereiche Wirtschaft, Umwelt und Regionalpolitik festgestellt werden.

Die KPM informiert auch weiterhin regelmäßig in „bbintern“ über das Verfahren zur Entsendung Nationaler Experten und nimmt Bewerbungen auch über den 31.7.2004 hinaus jederzeit gerne entgegen.


michaela.schubert-linke@stk.brandenburg.de

22.09.2004