Mit vereinten Kräften – Die Partnerschaft mit dem Dienstleisterkonsortium
Gastbeitrag des Konsortiums SAP / IBM / CSC
Worin liegen die Vorteile dieser Partnerschaft für das Land Brandenburg konkret? Die Erfahrungen des Konsortiums bietet für die Umsetzung des Projektes eine Reihe von Sicherheiten und Erfolgsgarantien:
- Die SAP ist Produkthersteller, Software-Lizenzmarktführer und Beratungsanbieter für Lösungserarbeitung und -umsetzung. Eine enge, direkte Anbindung an die Entwicklungsabteilungen der SAP AG gewährleistet zusätzlich auf schnellem und kurzem Weg eine direkte Unterstützung. Neben der Funktion des Produktlieferanten hat die SAP selbst exzellente Beratungserfahrung bei Bund, Land und Gemeinden.
- Die IBM Business Consulting Services hat vor allem praktische Erfahrungen im Land Brandenburg in der Implementierung von SAP-Systemen. Sie verfügt über sehr gute Kenntnisse und Fähigkeiten in der Einführung neuer Technologien, Arbeitsabläufe und im Veränderungsmanagement.
- Mitarbeiter von CSC haben das gegenwärtige Haushaltsmanagementsystem des Landes eingeführt. Damit liegen erstklassige Voraussetzungen für die Anbindung dieses Systems vor.
Diese Merkmale sind nicht abschließend, geben jedoch einen kleinen Eindruck der Leistungsfähigkeit der Konsortialpartner.
Nicht nur die Firmen selbst, sondern auch die im Rahmen des Projekts eingesetzten BeraterInnen haben seit mehreren Jahren ihre Kompetenz in SAP Einführungs- und Durchführungsprojekten sowohl im kameralen als auch im doppischen Rechnungswesen im öffentlichen Bereich unter Beweis gestellt. Sie verfügen nicht nur über Expertenwissen in den verschiedenen SAP-Modulen, über Integrationswissen, Kenntnisse im Rechnungswesen und Projektmanagement, sondern auch über soziale Kompetenz.
Das Land Brandenburg wird in den nächsten Jahren den eingeschlagenen Weg zu einem modernen Dienstleister für seine Bürger, Mitarbeiter und Geschäftspartner konsequent fortsetzen. Ein wichtiger Baustein in dieser Strategie, die von allen Seiten mit großem Gestaltungswillen vorangetrieben wird, ist die Einführung der KLR in ausgewählten Landesbereichen, der Polizei und der Staatskanzlei sowie den künftigen Landesbetrieben Straßenwesen und Labore.
Ziel dieser Pilotierung ist es, die Eignung der KLR zur Steuerung eines so komplexen Systems wie des Landes Brandenburg zu erproben. Das Land verspricht sich von der Einführung der KLR eine deutlichere Transparenz des Einsatzes öffentlicher Mittel.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt neben der Schaffung von Transparenz auch in der Effizienzsteigerung in der Bearbeitung nahezu aller betroffenen Arbeitsabläufe. Zugleich sollen auch weiterverwendbare konzeptionelle und technische Lösungen für einen etwaigen späteren landesweiten Einsatz entwickelt werden, um Kosten zu sparen. So schafft das Land die Voraussetzungen, bei entsprechend positiven Erfahrungen kostengünstig und schnell die Projektergebnisse in der Fläche der Landesverwaltung einzusetzen. Gleichzeitig werden alle Möglichkeiten anschließender Reformfelder, wie z.B. Produkthaushalte, outputorientierte Budgetierung, doppisches Rechnungswesen und die transparente Verwaltungssteuerung über Zielvereinbarungen offen gehalten.
Die Kostenrechnung wird mit der Software „SAP Business Suite“ der Walldorfer Firma SAP realisiert. SAP steht für Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung. Die Firma mit Sitz in Baden-Württemberg ist der größte Hersteller betriebswirtschaftlicher Standardsoftware weltweit und wird auch für das Land Brandenburg ein verlässlicher Partner sein. Wichtig dabei ist vor allem, dass auch bei Einführung der KLR die Mehrbelastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ein Mindestmaß beschränkt wird. Durch die sogenannte Systemarchitektur von SAP ist das möglich.
Erste Erfahrungen und Ergebnisse dieses Projektes wird man sehr schnell sehen können. Die Projektarbeit ist aufgenommen und spätestens Ende Januar/Anfang Februar 2004 werden die Projektteams, die aus Mitarbeitern unseres externen Partners und des Landes bestehen, auch in den Pilotbehörden selbst aktiv werden.
Die Staatskanzlei wird bereits Mitte des Jahres 2004 den „Produktivbetrieb“ aufnehmen, also echt mit dem System arbeiten und KLR-Berichte erhalten. Später werden die Polizei – konkret die beiden Direktionen und verschiedene ausgewählte Dienststellen – sowie das Landeslabor und der Landesbetrieb Straßenwesen „produktiv gehen“: namentlich zum 1. Januar 2005.
Diese Zeitziele sind sicher ehrgeizig aber auch erreichbar. Sie werden alle, Brandenburger wie externe Projektmitarbeiter vereinen. Denn nur, wenn alle in die gleiche Richtung rudern, wird dieses Boot vorankommen.

22.01.2004

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